Markt in Capo

Urwüchsiger Markt im Stadtteil Capo. Naja, man darf nicht die Markthalle von Barcelona im Hinterkopf haben.

Nachmittags sind wir in den Botanischen Garten geflüchtet. Ein Hort der Ruhe und guten Luft. Mein Schatz unterm Drachenbaum :-).

Australischer Gummibaum (Fikus), nicht geeignet fürs Wohnzimmer.

Centro Palermo

Am Start: Team Moeller auf einer 125er Honda – das optimale Verkehrsmittel für die Innenstadt Palermo. Verkehrschaos pur.Markierungen und Beschilderungen werden, wenn denn vorhanden, ignoriert. Wer nicht mitschwimmt, hat schon verloren. Offensiv am Verkehr teilnehmen, sonst landet man im Seitenraum.Fahren schon verdammt gut, die Palermitaner. Gerade als ich mithalten wollte, kam von meiner Sozia hinter mit: „Das wirst du nicht nachmachen, wehe!“

Und immer schön hupen, alle hupen, außer Deutsche.Bei diesem Lärm und den Abgasen, fragt man sich, wie hier EU – Richtlinien umgesetzt werden. Aber da kommt wieder der alte ADAC Verkehrsexperte in mir durch 🙂 . Parkraummanagement – wie würde mein Exkollege Matthies sagen – lächerlich.

 

Palermo

Endlich angekommen! Nach anstrengenden 20 Stunden Fähre (GNV – MS „Dominius“). Leider kam sie 2 Stunden zu spät, sodaß wir erst um 23.30 Uhr aufs Schiff fahren konnten und der Pott um 1.00 Uhr! ablegte. Da die vollbesetzten PKW´s zuerst reinfahren dürfen, waren die wenigen! Liegeplätze belegt. Ein „upgrade“ in Form einer 2Bett-Kabine löste dann unser Schlafproblem. ( „Cordula  ( ADAC Bremen-Reisebüro), du hast Recht, hier sollte man nicht an der falschen Stelle sparen!“) Natürlich hat die Fähre die verlorene Zeit nicht aufgeholt und wir konnten erst um 25.11.12 um 22.15 Uhr von Bord fahren. Der Campingplatz im Nordwesten von Palermo (Sferracavallo) schließt um 23.00 Uhr!

Ich hätte es geschafft, aber 2 Km vor dem Ziel war die Straße wegen Bauarbeiten komplett gesperrt und unser Navi „Steffi“ alternativlos. Somit trat der Fall ein, den es zu verhindern galt, nämlich übernachten am Straßenrand einer italienischen Großstadt.

Die Lärmpalette ist vielfältig – es kläffen immer irgendwelche Hunde, die Kirchturmglocken läuten alle 15 Minuten!!!, Mopeds und Rennmaschinen mit geschätzten 150Km/h rasen durch die nächtliche „Stille“, Straßenbaumaßnahmen werden ebenfalls um 2.00 Uhr nachts begonnen und die Krönung ist dann um 5.00 Uhr morgens die Müllabfuhr. Aber sonst schläft man Klasse. Der zweite Versuch heute morgen zum Campingplatz war dann erfolgreich. Deshalb war ab Mittags, bei 19 Grad im Schatten, relaxen angesagt.

Lago Maggiore

Nachdem wir bei Schwesterchen, Mama und Papa und zum 60igsten in München bei Peter waren, liebe Freunde im Raum Stuttgart besucht haben und bei Ralle und Sabine in Lindenberg im Allgäu schönes Rehgulasch verzehrt haben (lecker), sind wir nun am Lago.

Womostellplatz in Oggebio! Steile, schmale Zufahrt, aber dann Traumaussicht. Wir standen alleine und vom Betreiber keine Spur, somit kostenlos. Die Schranken stehen auf und keine Möglichkeit Geld zu hinterlegen (sonst 18,– € pro Nacht). Vielen Dank für diese Gastfreundschaft.( siehe Stellplätze)

Stammtischtour nach Malle

Mit meinen Jungs noch Mal auf Tour. Warme Temperaturen zum einstimmen für Sizilien. Viel Spaß hatten wir. Warten auf Sangria in Port de Soller.

Etwas Wehmut schwingt schon mit, es ist einfach immer schön mit Euch. Irgendwann bin ich wieder dabei :-).

Krawattenfeuer

Jaaaa, endlich brennen sie, die Dienstkrawatten. Es gibt sicherlich kein unnützeres Bekleidungsstück für Männer als die Krawatte.  Nach über 26 Jahren ADAC endet ein abwechlungsreiches, interessantes und erfülltes Berufsleben. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt und mit lieben Kolleginnen und Kollegen zusammengearbeitet. Den einen oder anderen werde ich sicherlich vermissen.

Heute ist der zweite „arbeitsfreie“ Tag – ein schöner Tag. 🙂