Siracusa Teil 1 – Ortigia

Das alte Herz der Stadt auf einer Insel. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und eine tolle Atmosphäre verlocken zu Streifzügen durch die engen Gassen. Eine Süßwasserquelle direkt neben den salzigen Fluten läßt dichte Papyrusstauden in einem Teich wachsen.Papyrus Vor den Toren von Siracusa wachsen angeblich die letzten wildwachsenden Papyrusstauden Europas!

Der schönste Platz der Stadt ist aber die “ Piazza Duomo “ . Überall locken kleine Cafes oder Gelaterias zum verweilen, unser Widerstand bricht meistens sehr schnell :-).Dom von Siracusasüßes Gebäck

Beim genauen hinsehen seht ihr nicht nur süßes Gebäck!

 

 

Markt von Avola

Mit dem Roller zum Markt hat schon Kultstatus und ist immer wieder eine unterhaltsame Aktion. Die italienischen Fisch-, Gemüse- und Obsthändler lieben es zu handeln. Wenn man stolz sechs Eier für € 1,– erstanden hat, gibt es mit einem Lächeln noch fünf Zitronen kostenlos obendrauf. Verdutzt fragt man sich dann: “ Waren € 1,– viel zu viel? „Fischstand Markt von Avola An der Gestik muss ich noch arbeiten. Da ich keine Zitronen zu meinen Kalmaren bekam :-), denke ich, war der Preis ok.Sepien auf dem Grill Für acht Euro war der Grill voll.Sepie auf dem Teller Ingeburg ißt jetzt auch Fangärmchen :-).

Halbzeit

Wir sind nun zwei Monate auf der Insel und der anfänglichen Aufgeregtheit ist eine gewisse Gelassenheit und Entspanntheit gewichen ( außer bei Hagel). Ich hoffe,  Andreas ( siehe Kommentar zur Cava Grande), du hast dafür Verständnis. Ich gebe zu, Fotos von Schwertfischen sind spannender, als Blümchen in der Schlucht, aber Mama sieht das anders :-). Oh ja, es gibt sie die „Ureinwohner“. Es gibt nicht nur uns und Fisch :-). Deiner Anregung folgend werden wir auch mehr Sizilianer ablichten. Haben ja auch schon damit angefangen :-). Mittlerweile haben wir die 5000er Marke an „views/clicks“ im Monat überschritten, wir sind stolz darauf. Wir hätten nie gedacht, dass unser Blog so viel Interesse erzeugt. Es macht wirklich Spaß, aber erzeugt auch einen gewissen Druck immer etwas Interessantes und Witziges zu finden. Aber wir geben weiterhin unser Bestes.

 

 

Weinprobe

In der Cantina Pachinese von Avola gibt es herrlichen ( preiswerten) Nero d´Avola in Litergebinden. Besonders „gefährlich “ wird es, wenn die Probe auf Marsala und Mandelliköre ausgeweitet wird und man mit dem Roller unterwegs ist :-).Weinprobe

Cava Grande del Cassibile

Nach dem zweiten Kaffee geht es heute mit dem Roller in die Berge zum Naturschutzgebiet „Cava Grande del Cassibile“.2ter Kaffee

Im Hinterland von Avola über eine wunderschöne Serpentinenstrecke erreicht man eine teif eingeschnittene Schlucht, deren Wasserfälle und klare Seen nur zu Fuß zu erreichen sind. Kristallklares Wasser lädt hier zum baden ein – nur im Sommer :-).Wasserfälle und Seen in der Schluchtkristallklares Wasser

Leider haben wir keine Vipern und Schilkröten entdecken können. Aber die Flora und Fauna war wieder begeisternd. Der Blick für die Kleinteiligkeit war gefordert.Cava Grande del Cassibile

Noto

Laut Reiseführer als die „schönste Barockstadt Siziliens“ bezeichnet und wird oft mit einem Bühnenbild verglichen. Überreich an Palästen und Kirchen :-).NotoNoto2

Besuch aus Deutschland; Karin und Lothar aus Koblenz sind mit Ihrem Arto wie verabredet eingetroffen. Nach einer anstrengende Fahrt mit Schnee und Eis, Absage von Fähren wegen Sturm genießen Sie erst einmal die Sonne und „kommen an“.Karin und Lothar

Bei Avola

4 km nördlich von Avola sind wir auf einem schönen, gärtnerisch aufwendigen Terrassenplatz gelandet. Camping Sabbiadoro ist ein guter Ausgangspunkt für Noto, Siracusa und die Schlucht „Cava Granda del Cassibile“. Bericht und Bilder folgen noch. Stellplatz SabbiadoroSabbiadoro BepflanzungErst einmal wieder die Infrastruktur checken: wo ist der Fischladen, Fleischerei, wann ist Markt, wo bekomme ich Olivenöl, Orangen und den hier angebauten Rotwein „Nero d`Avola“ vom Fass direkt von der „Cantina“. Und unser Nachbar ist auch noch ein Expeditionsmobil der Marke „Bocklet“. Manche von Euch wissen es vielleicht noch, so etwas hätte Stefan gerne gehabt.   Konnten wir uns leider nicht leisten.Sabbiadoro Avola           Die Reisenden waren auch die Erbauer selbst und die kurze und herzliche Begegnung endete Abends in deren Traummobil.

Naturreservat Vendicari

Über die südöstliche Spitze bei Portopalo ( war zu windig) sind wir auf einem privaten Stellplatz mitten im Naturschutzgebiet beim Bauernhof „Calamosche“ gelandet.Agriturismo CalamoscheBucht von Calamosche

Die einsame unberührte Küstanlandschaft mit ausgedehnten Lagunenseen und vielen Vogelarten, wie Flamingos, Reiher, weißen Löfflern aus Afrika und viele mehr. Hier kommt wieder der Hobbyornithologe in mir durch :-). Mit dabei „Ruby“ der Hund vom Bauern!Sumpflandschaft Vendicari „Komm mal her für eine Großaufnahme!“ Ruby „So ist fein, du Knickohr!“

„Willkommen im Club der Stachelschweine!“ Ingeburg hat auch einen Stachel gefunden:-).Stachelschweinstachel

Unwetter !

Es war am 15.Januar 2013 um 8.00 Uhr morgens, eine schwarze Wand zog vom Meer mit Blitz und Donner in unsere Richtung. Starker Regen war ja angesagt, doch dann kam der Sturm mit Hagel !Hagel

Normale erbsengroße Hagelkörner gingen noch, doch dann kamen die Golfballgrößen :-(.

Hagelgolfball

Der Lärm im Wohnmobil war infernalisch und die Einschläge taten einem persönlich weh. Die große Dachluke und Dachlüfter zerschlug es und das Dach, Alkoven , Motorhaube und die Fahrerseite bekamen ihre Dellen. Unser erster Hagelschaden! Andere auf dem Campingplatz hat es schlimmer erwischt, danach war nur noch „Panzertape“ im Einsatz. Also noch Glück im Unglück.,unsere weitere Reise ist nicht gefährdet :-).