Wieder bei „Maama“ !

Nach einer etwas stürmischen Überfahrt nach Genua hat uns das Festland wieder. Einen sehr schönen Stellplatz gibt es ca. 80 km nördlich von Genua, ideal für einen Stopp vom oder zum Verschiffungshafen. Ländliche Idylle in der Lombardei auf einem Weingut mit Hofladen und sehr gutem Restaurant. www.torrazzetta.itTorrazzetta Danach ging es nach Scheidegg zu einem deftigen, deutschen Abendessen bei Ralle und Sabine. Kartoffelbrot, Sülze, Schinken, Leberwurst und Senf, nur lecker. Zum Ausgleich am nächsten Tag:  Schneewanderung zum „Skywalk“. www.skywalk-allgaeu.de

Die Fahrt zu „Maama“ fand dann im Dauerregen mit Schneeanteilen statt, schön wieder hier zu sein :-(. Pause bei Heike und Axel in Hohenstadt auf dem eigenen Campingplatz. Wir haben die Beiden auf Sizilien kennengelernt und die Wiedersehensfreude war groß. Schöner Campingplatz um auf dem Weg vom oder in Richtung Süden zu übernachten. www.waldpark-hohenstadt.de Jetzt erst einmal eine Woche bei „Pension Mama“ :-).

Ciao Sicilia

Wir sind wieder zurück in Sferracavallo. Damit schließt sich der Kreis unserer 15 wöchigen Rundreise auf der Insel Sizilien. Übermorgen geht unsere Fähre nach Genua. Zeit ein kleines Fazit zu ziehen: Sizilien ist eine wunderschöne Insel zum überwintern. Das Wetter war bis auf Hagel und Sturm gut, für den Winter relativ wenig Regen, dafür aber viel Wind. Die Sizilianer sind laut und gestenreich, aber auch freundlich und sehr, sehr hilfsbereit. Negative Erfahrungen hatten wir nicht einmal. Das Leben auf Sizilien ist preiswert, Fisch und Fleisch sind deutlich unter unseren Kilopreisen. Besonders günstig sind natürlich hiesige Produkte, wie Wein, Orangen, Zitrusfrüchte, Fenchel  und Tomaten. Richtig teuer ist hier nur der Kraftstoff, sprich ein Liter Diesel für sage und schreibe € 1,75. Es gibt viele wildernde (kläffende) Hunde und Katzen, die sich in der Nacht über die reichlich vorhandenen Müllcontainer hermachen, dann kommt der Wind,  …… und keiner räumt auf, leider. Jetzt fängt hier gerade der Frühling erst richtig an, ein einziges Blütenmeer. Wir werden sicherlich nochmal wieder kommen. Bis dahin, ciao bella Sicilia.

Hinterland von Cefalu – die Madonie

Auf dem Weg nach Castelbuono ein Stopp in Pollina mit toller Aussicht.Blick auf Cefalu von Pollina Im Hintergrund der „Rocca di Cefalu“.

Hübscher, mittelalterlicher Ortskern in 420 Meter Höhe – Castelbuono.Castelbuono Von hier aus ging es zum Wandern Richtung Piano Pomo auf 1500 Meter. Dort stehen Relikte aus der letzten Eiszeit in Form von riesigen Stechpalmen ( Ilex) , 200 immergrüne Bäume, 350 Jahre alt und zum Teil bis zu 15 Meter hoch und direkt an der Schneegrenze !        Stechpalmenwald                          Auf dem Weg dorthin findet man eine lange Schutzhütte von Hirten, die heute von Forstarbeitern genutzt wird.                                                                                                    Schutzhütte für Forstarbeiter Im Märchenwald Im Halbdunkel des Märchenwaldes.

 

Cefalu

Ein schwerer Sturm in der Nacht vom 5./ 6.März ließ keinen Schlaf zu. Das Hageltrauma ist noch nicht ganz verarbeitet, nun kommt auch noch das Sturmtrauma dazu :-).           So sah es überall auf dem Campingplatz aus. Wir hatten Glück :-).Sturmschaden

Weiter in Richtung Palermo gehen wir bei Finale auf den Campingplatz 14 km vor Cefalu. Es kommen Erinnerungen hoch an meine Stammtischtour im Dezember 2010. Hier reifte damals auch der Gedanke auf Sizilien mit dem Wohmobil zu überwintern.Domplatz Cefalu Piazza Duomo, einfach schön.Strand von Cefalu “ Mach hin, es fängt an zu regnen! “

 

Tindari

Zurück an der Nordküste haben wir uns erst einmal auf dem schönen Campingplatz Marinello Oliveri eingerichtet, unterhalb des Tindari-Felsens und an dessen Lagune.Camping Marinello Oliveri 2  Mit Rosmarinhecken!

Am nächsten Tag wandern wir den „schweißtreibenden“ steilen Weg hinauf zum Wallfahrtsort Tindari. Eine heilige Stätte der Griechen und Römer, die hier Ihre Götter verehrten.       Tindari Grandios ist von dort   oben die Aussicht auf das „trockene Meer“, eine sichelförmige Sandbank, die mehrere Lagunenseen umschließt und natürlich unter Naturschutz gestellt ist.Lagune von Tindari

Golfplatz in Vulkanasche

Der schöne Golfplatz „Il Picciolo“ bei Castiglione ist besonders hart vom Ascheregen betroffen.Loch 1 Hier Loch 1. Gut, man kann zum halben Preis spielen, aber hier rollt kein Golfball mehr. Vulkanasche Ist das noch Asche ?Schwarze Bunker Schwarze Bunker! ( Mehr Fotos siehe unter Seite Golfplatz)

Gola d´ Alcantara

Schon auf der Rollertour dorthin fielen der schwarze Staub am Straßenrand und die mit Asche gefüllten Säcke vor den Häusern auf. Gut zu sehen ist die Asche vom Ausbruch der letzten Woche auch beim Abstieg in die spektakuläre 20 Meter tiefe Schlucht des Alcantara-Flusses.    Gola d`Alcantara Im Sommer kann man den Canyon aus bizarr geformten Basaltwänden auch durchwaten. Jetzt gab es zu viel Wasser und dieses war auch ein Tick zu kalt für solch eine Exkursion.Gola d`Alcantara2Eiskalt Lieber etwas “ Fotoshooting “  🙂 .Flußzulauf Jume di Rocell