Percè

Kleiner touristischer Hafenort mit dem riesigen Rocher Percè, ein 88 m hoher, 90 m breiter und 475 m langer Felsmonolith mit Torbogen, der wie ein gigantisches Tortenstück  vor der Küste liegt.PercèRocher Percè Er bildet zusammen mit der 5 km vor der Küste liegenden Ile Bonaventure den Parc National, den man mit einem Boot besuchen kann. Das Highlight sind dort aber die 200.000 Seevögel, die an den Klippen nisten.volle Klippen Jede Felsspalte ist genutzt. Eine kurze Wanderung auf der Insel führt zu den Nistplätzen der Gannets (Baßtölpel). Hier ist eine der größten Nistkolonien der Welt – 105.000 Vögel ! Nach 5 Minuten hat man sich an das Geschrei und vor allem an den Geruch gewöhnt :-). Guano läßt grüßen.Gannet einsam Einsamer Gannet sucht Partner!Gannetliebe Die haben sich schon gefunden.Gannetfreunde Sei nicht traurig, es gibt Freunde!richtig viele Freunde Viele Freunde !100.000 Freunde 100.000 Freunde !

Province Quebec

Nach kurzem Stopp im Kouchibougnac National Park (koo-shi-boo-gwack) mit seinen Lagunen und Sandstränden geht es Richtung Nordwesten in die Provinz Quebec. Hier wird überall schön französisch gesprochen. Von der Verkehrsbeschilderung bis zum Werbeschild meint man in Frankreich zu sein. Der Fischladen heißt Poissonerie und im Supermarkt gibt es Baguette. Wir entscheiden uns die Halbinsel La Gaspesie zu umrunden( 700km).  Erster Stopp ist in Carleton mit Campingplatz auf der Landzunge. Fotografiert vom Golfplatz!                  Camping Municipal de Carlton Hier waren wieder 18 Loch angesagt.      Golfplatz Carleton Bei grandiosen Ausblicken haben wir alles gegeben und waren Abends schön geschafft, aber glücklich und zufrieden. Nächster Halt: der kleine Hafen von L´Anse-à-Beaufils mit Stellplatz im Hafen. Aus gutem Grund :-). Hafenstellplatz Kaum zu erkennen sieht man im Hintergrund eine Brauerei! (Microbrasserie?!)Brauerei Pit Caribou Mr. Caribou Mr. Caribou, der Eisenharte :-).

Fundy Coastel Drive

Über das Cape Enrage & Lighthouse in Richtung Fundy National Park.Leuchtturm von Cape Enrage Leuchtturm mit Nebelhorn.  Ein kleiner Mittagssnack läßt sich bei Ebbe schnell organisieren, kleine „Bigorneaux“ – auch gemeine Strandschnecke genannt – mit Kräutervinaigrette.Schneckensnack                                                               Die Zufahrt zum Point Wolfe Campground paßt genau :-).Zufahrt Point Wolf  Im Fundy National Park war erst einmal Schwerstarbeit angesagt. Wegen möglichen Schädlingen darf in den Nationalparks immer nur das dortige Brennholz genommen werden. Der Sack kostet $ 6,–, d.h. Firewood                                                              soviel wie reingeht oder man tragen kann :-).

New Brunswick

Der erste Stopp in der nächsten Province ist in Shediac, die selbsternannte Hummer – Metropole. Hier ereilte mich die Rache der Hummer, damit soll dieses Thema nun auch erledigt sein :-).             Rache der Hummer  Aufgrund einiger Nachfragen: ich liege zwischen der Hummerschere ! Nächster Höhepunkt ist wieder die gewaltige Tide (16m) der Bay of Fundy – hatten wir schon auf der anderen Seite der Bay in Nova Scotia. Hier ist sie aber noch augenscheinlicher.Bay of Fundy  Geschaffen haben diese Gezeiten sogenannte „Flowerpots“ bzw. Hopewell Rocks, dunkelrote, pilzartiggeformte Felssäulen aus dem Watt. Bei Ebbe kann man hinuntersteigen, bei Flut entlangpaddeln.Flower Pot RocksHopewell RocksHopewell Rocks 2  Das muss reichen, Motive gab es ohne Ende.

Das große Fressen

Am letzten Nachtmittag auf unserem Cavendish Campground kreisten auf einmal ein Dutzend Weißkopfseeadler über einer Sandbank. Ein Schwarm Heringe war angespült worden. Die Tafel war gedeckt. Die spektakulären Flugmanöver waren leider nur mit dem Fernglas zu beobachten. Fotos gab es erst nach dem großen Fressen.Adlerfressen                                                               Wir verlassen Prince Edward Island über eine der längsten Brücken der Welt (13 km).Confederation Bridge Die „Confederation Bridge“.

North Rustico

Idyllische Hafenstadt mittig im Norden von PEI. Schöner Boardwalk zum Leuchtturm.North Rustico Harbour “ Nichts besonderes!“  Im Hafen begrüßt uns der  “ The Bearded Skipper“ und klagt uns sein Leid über die Hummerpreise. Er bekommt pro pound (lb) = ca. 450 gr. nur $ 2,76, im Fischladen sind es $ 8,–  und im Restaurant $ 18,–. Er war aber trotzdem super drauf und seine Linke, mit der er vorher noch Makrelenfilets sortiert hatte, ruhte sanft auf meiner Schulter.Bearded Skipper Ein anderer Fischer zeigte uns Wohnmobilisten stolz seinen 47er International.International 1947 Als Wohnmobilumbau mit Hubdach ! Camper mit Hubdach Geiles Teil mit super V8 – Sound.

Prince Edward Island (PEI)

Schweren Herzens werden wir nicht Neufundland bereisen – Zeitgründe :-(.  Kaum zu glauben, aber es gibt hier so viel zu sehen, dass man Prioritäten setzen muss. Ein Grund mehr nochmal hierher zu reisen. Wir sind jetzt auf Prince Edward Island – Thema hier, wie soll es anders sein, Hummer und Golfplätze :-). Die „Hauptstadt“ heißt Charlottetown. Hier im Province House schlug 1864 die Geburtsstunde der kanadischen Nation.Province House In der Victoria Row gibt es auch eine schöne Fußgängerzone mit niedlichen Läden .Victoria Row Für das „Kulinarische “ wird natürlich auch gesorgt. Cow`s  Eiscreme braucht einen Vergleich mit italienischem Eis nicht zu scheuen, zumal man es in selbsthergestellten Waffeln bekommt.Cow`s Icecream Und in den Touristenläden kann man sich schön zum Affen machen :-).Lobsty „Lobsty !“Leider die Wahrheit! Makaber, aber der Wahrheit sehr nah. Und Abends geht es zum irischen Yoga in eines der unzähligen Pubs 🙂 :-).Heute im Pub

So klein ist die Welt !

Auf Sizilien haben wir ausgemacht uns zum Hummeressen in Nova Scotia zu treffen. So geschehen. Henny und Michael treffen wir mit Ihrem Koko ( Name des Bocklet-Mobiles) in Baddeck auf dem Campground.                      Besuch Michael und Henny “ Ich repariere deine Luftfederung und du machst den Hummer! Abgemacht.“Michael bei der ArbaitHummeressen Beide waren wir danach zufrieden :-).

 

Baddeck

Schöner Standplatz im Hafen vom Baddeck vor der „Amoeba“ einer 20 Meter langen, betonverschalten Jacht. Der Skipper füttert abends nach dem Ablegen die Weißkopfseeadler von Bord aus mit Fischbrocken. Sehenswerter Auftritt!Hafen von Baddeck  Der berühmeste Einwohner von Baddeck war der Erfinder – Alexander Graham Bell. Seine berühmteste Erfindung war sicherlich das Telefon im Jahre 1876 ! Noch 135 Jahre bis zum Smartphone – wenn er das erlebt hätte :-).  Er hat aber auch den Prototypen der Eisernen Lunge entwickelt, propellergetriebene Fluggeräte und Tragflügelboote mit entsprechenden Rekorden und vieles mehr. Exponate und Originalmodelle kann man in einem Ihm gewidmeten Museum besichtigen.

Graham Bell Museum

Auf besonderen Wunsch unseres Freundes Siggi werden wir zukünftig unter der Seite: Karte – auch Ausschnitte reinsetzen mit einem Pfeil, wo wir gerade sind. Sicherlich nicht sehr professionell, da nur abfotografiert, aber sicherlich hilfreich für die, die keine Kanadakarte vorliegen haben. Guter Vorschlag! Wir sind jetzt in Nova Scotia Planquadrat 47, genauer zu sehen auf der ADAC – Karte :-).