Auf dem Weg nach Vancouver

In Clearwater muss Lothar erst mal seinen Benziner! (24L/100 Km) wieder auffüllen, da brauchen ja Pferde weniger !    Tankstopp                Nächster Stopp war dann am Green Lake. Hier steht jetzt unser „Inuksuk“ (Steinmännchen). Laut den Inuit heißt das „gleich dem Menschen übernimmt er seine Aufgaben“. Steinmännchen Hinter Lillooet konnten wir dann das große Lachssterben beobachten.Nach über 1000 km die Flüsse hinauf, laichen sie hier ab und sterben.Lachssterben                         Der Nachwuchs schlüpft dann im Frühjahr und schwimmt Richtung Pazifik.Lachslaich Nach 3-4 Jahren kommt er genau an diese Stelle zurück und der Kreislauf der Natur wiederholt erneut. Grausam, aber auch faszinierend. Das Regenwetter hat uns nun eingeholt, über Whistler – mondäner Skiort – fahren wir direkt nach Nordvancouver. Erster Ausflug gehört der Chinatown – zum essen! Als Vorspeise gibt es Gecko am Stick !Gecko am Stick Danach knusprige Schlangenhaut ! 🙂Schlangenfraß Es ist schon ein Wahnsinn, was man scheinbar alles essen kann. Von den Seegurken, Baumpilzen! (dachte immer, die sind giftig), geraspeltes, eingelegtes Hirschgeweih (wahrscheinlich eher für die Potenz) und seltsamen getrockneten Kleingetier haben wir nichts probiert :-). Wir sind dann aber doch in einen „einfachen, kultigen“ China-Imbiss gegangen. Ingeburg hat dort mutig Reis mit Gemüse bestellt und ich Tofu (Grüße an Olli :-)) mit zweierlei, undefinierbarem Fisch. Preiswert, satt, drei Stunden Verdauungsprobleme. Wir kommen wieder!

Wells Gray Prov. Park

Vorbei am höchsten Berg der kanadischen Rocky Mountains dem Mount Robson (3954.m). Leider bei nicht so gutem Wetter, daher sind die Gipfel kaum zu sehen.Mount Robson Wir verlassen die Rockies in Richtung Columbia Mountains, leider. Blick zurück!Grete vor dem höchsten Berg der kanadischen Rockys  Mit dem Wells Gray Park erwartet uns der sogenannte „Wasserfall-Park“, unzählige Seen , Flüsse und eben Wasserfälle in einer rauhen Bergwelt.Dawson Falls Ein 5 Kilometer langer Trail durch einen Urwald mit Moosen, Flechten, unzähligen Pilzen und umgestürzten Bäumen führt uns direkt zur Abrisskante der 137 m hohen Helmcken Falls.Helmcken Falls  Am Wells Gray Golf Resort & R.V.Park stehen wir über Nacht 15 Meter vom Abschlag (Tee1) entfernt !Stellplatz am Tee 1 Währen Karin und Lothar in der Sonne faulenzen und die Eindrücke verarbeiten, spielen wir zweimal 9 – Loch. Wells Gray Golfcourse Der See mit den Fischottern! Bei Loch 8 ist die Schwarzbärin mit ihrem Nachwuchs vom Vorabend netterweise nicht anwesend :-).

Jasper National Park

Weiter auf dem atemberaubenden Highway 93 in Richtung Jasper. Wasserfälle, Seen, wilde Flüsse und bizarre Felsformationen wechseln sich ab. Nur ein Beispiel:                  die Athabasca Falls mit Regenbogen.  Athabasca FallsWaterfall Impressions

Yoho National Park

Link

Yoho – ein Cree-Wort für „Erstaunen“ ist der passende Name für diese wilde, hügelige Landschaft. Spektakuläre Wasserfälle, wie hier die Takakkkaw Falls mit 254m die zweithöchsten Kanadas, Takakkaw Falls       romantische Bergseen, wie der Emerald Lake,Emerald Lake oder Natural BridgesNatural Bridge prägen diesen Park und machen Ihn unvergeßlich. Die Verkehrsführung zu den Takakkaw Falls ist wie das Wort selbst – schwierig.Spitzkehre bei den Takakkaw Falls Für solche Spitzkehren gibt es eine ganz einfache Fahrweise – vor – zurück – vor :-). Schöne Fahrschulstrecke!Verkehrsführung der besonderen Art  Zurück auf dem Campground besucht uns direkt am Womo “ Miss Wapiti 2013″. (Foto leider durch die Scheibe)Besuch am Womo

Highway 93 – Icefield Parkway

Mit Sicherheit eine der schönsten Strecken der Welt! Fotomotive reihen sich, scheinbar unerschöpflich, aneinander. Man könnte alle 500 Meter anhalten und fotografieren.Hwy 93 - Höhe Bow Lake Kurzer Stopp am Bow Lake.                     Ein Klassiker der Fotomotive ist der Peyto Lake.Peyto Lake Feine Partikel zermahlenen Gesteins reflektieren den blaugrünen Bereich des Lichtes. Am Columbia Icefield ist erst einmal Stopp, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Toller Stellplatz am Gletscher!Stellplatz Athabasca Glacier Der Athabasca Gletscher war vor            30 Jahren noch hier: Gletscherschwund Jetzt muss man schon einige hundert Meter weitergehen, um an den Gletscherrand zu gelangen.Athabasca GlacierGletscherimpressionen Gletscherimpressionen!

Larch Valley

Nur 14 Tage im Jahr verfärben sich die Lerchen oberhalb des Moraine Lake in herrliche Goldtöne.Lärchenwald Ein schöner, steiler Trail bis zur Baumgrenze :-). Die Luft riecht nach Nadelwald und Schnee, die Flechten und Moose geben noch eine würzige Note dazu.Larch Valley

Banff National Park

Zu den absoluten Sehenswürdigkeiten gehört nördlich von Banff der Lake Louise.Lake Louise  90 Meter tief und 4 Grad kalt, also nichts zum baden. Dahinter der Mount Victoria ( 3459 m) , die kontinentale Wasserscheide.Lake Moraine Zweiter Topsee – der Lake Moraine.    Zum wandern geht`s nur in der Gruppe ab vier Personen, ab dieser Personenanzahl hat der Grizzly offenbar erst Respekt, oder? Bärenvorschriften  Abends machen Karin und Lothar eine „Bolognese“ auf dem Feuer !Dinner vom Feuer

Banff

Die Einkaufsmeile Banff Avenue vor einer Traumkulisse.Banff  An dieser Stelle möchte ich doch Ruth  und Sabine + Herbert aus dem Schwarzwald recht herzlich grüßen. Vor rund 30 Jahren haben wir von Calgary aus hier unsere 5 wöchige BC – Runde bekonnen. Viele Naturschauspiele und Sehenswürdigkeiten haben sich nicht verändert oder doch? Wir werden sehen. Das Fairmont Banff Springs Hotel steht jedenfalls immer noch oberhalb der Bow Falls :-).Faimont Banff Springs Hotel Den Tunnel Mountain Campground gibt es auch noch. Von dort führt der Bow River Trail am eiskalten Fluss entlang direkt zu den Wasserfällen.Wandergruppe über den Bow Falls        Im feudalsten und berühmtesten Berghotel der Welt (1888) schmeckt ein Bierchen auf der Terrasse mit dieser grandiosen Aussicht besonders lecker. Dies ist kein Werbefoto für die Hüte der Marke „Tilley“.  Fairmont Springs HotelTerrasse vor über 100 Jahren                                                              Das war auch schon vor über 100 Jahren so. OK, so ein Begrüßungskomitee muss nicht immer sein :-).Begrüßungskomitee

Kootenay National Park

Hinter Radium Hot Springs führt der Hwy 93 einen direkt in den Kootenay National Park.Einfahrt Kootenay Nat. Park Über den Sinclair Pass (Foto) stößt man dann auf den Kootenay River mit phantastischen Ausblicken.Sinclair Pass Leider haben zum Teil Waldbrände und auch der „Pine Beetle“ (Käfer) riesige Schäden hinterlassen, es wird Jahrzehnte dauern bis die Wälder sich davon erholt haben. Gute Stopps für Trails sind der Marble Canyon Marple Canyon und die Paint Pots.Paint Pots Die ockerbraune Erde diente den Ureinwohnern mit Tierfett vermischt als Körperfarbe für zerimonielle Anlässe oder sie fertigten damit Felsenzeichnungen. Was Bären damit machen, ist uns nicht bekannt.Bärenspuren Vor den Castle Mountains führt uns der Highway wieder hinaus direkt in den Banff National Park.On the way to Banff

Fairmont Hot Springs

Richtung Norden kommt man durch Kimberley, mit einem Ortskern im Alpenlook. Am Bavarian Platzl gibt natürlich auch die entsprechende Küche. Kimberley  Auf dem Hwy 95 hinter Canal Flats sieht man die kurios geformten Dutch Creek Hoodoos, fotogene Felsformationen, geformt von Wind und Wetter.    .Dutch Creek Hoodoos                                   Im Fairmont Hot Springs Resort kann man es sich dann richtig gut gehen lassen. Vier Quellen, fast 1000 m2 Poolfläche mit 35 – 45 Grad heißem, mineralienreichen Wasser und einer Top-Aussicht.    Fairmont Hot Springs                             Der Campground liegt herrlich RV - Park Fairmont             und man kann direkt vom Platz schöne Trailes oberhalb vom Columbia Lake/ River machen.               Columbia Lake und River                                   Abends dann zum Sonnenuntergang wieder in den Pool, ein echtes Erlebnis.Sonnenuntergang am Pool Die Damen hatten dabei Ihren Spaß :-).Spaßbad