Seattle – letzter Tag

Der Tag gehört dem „Museum of Flight“, ganz in der Nähe der Boing-Werke. Hier wird einem alles geboten was in die Luft geht. Der Himmel hängt, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Flugzeuge.     Der Himmel voller Flugzeuge                   Hier das schnellsten Flugzeug der Welt, die Lockheed SR – 71A, die 3,3 Mach schaffte..Das schnellste Flugzeug der Welt  Katy in der SR71 Hier steht sie aber am Boden :-).          Es leben wieder die alten Rüstungszweikämpfe aus der Zeit des Kalten Krieges auf.RüstungswettkampfF4 vs. MIG 21 das erste Kampfflugzeug!So sah das erste Kampfflugzeug auf! Hier wurde doch tatsächlich noch Backsteine, Ketten oder Nägel aus dem Cockpit geworfen! Die zivile Luftfahrt begrüßt einen unter freiem Himmel: Lockheed Constellation, Concorde und die Air Force One.Flugpark unter freiem Himmel       Viele große Köpfe sind mit dieser Version der Air Force One geflogen:VIPS der Airforce 1  Fehlt nur noch einer auf dieser Liste!Der neue Präsident! Genau dieser Herr :-).                                Mondkapsel bzw. -fahrzeuge, Space Shuttle, die Flugzeuge aus dem 1. und 2. Weltkrieg, die Entwicklung der BOING – Werke, Simulatoren zum selber testen (ich habe zwei Space Shuttle zerstört, Ingeburg kam gar nicht erst vom Boden weg 🙂 und, und, und  …..            5 Stunden vergingen wie im Fluge. Eine Frage blieb aber besonders haften:Die erste Frage!  Die Lösung ist besonders für uns Camper interessant: das Porta Potti für die Schwerelosigkeit!Weltraumklo

Seattle – Tag 2

Das Wahrzeichen der Metropole ist die 185 m hohe Space Needle. Innerhalb von 43 Sekunden befördert der Aufzug einen auf das Observatíon Deck.Space Needle Bei traumhaftem Wetter hat man einen fantastischen Blick über die Downtown von Seattle bis hinüber zum fast 4.400 Meter hohen Vulkan Mt. Rainier.         Downtown Seattle           Gleich nebenan ist das EMP – Experience Music Projekt – mit Science Fiction Museum und Erinnerungstätte an Jimi Hendrix, Nirvana (Kurt Cobain) und den Rock´n`Roll. Sie wurde von Science Fiction – und Hendrix-Fan  Paul Allen, Mitbegründer von Microsoft, gestiftet. Am Eingangsportal wird man von einem riesiger Gitarrenturm empfangen.Gitarrentum                                                              Und dann kommen die Originale der Musiker. Hier beispielsweise die                                    “ Fender Stratocaster played by Jimi Hendrix at Woodstock, August 18, 1969 „.Hendrix Gitarre                   Im Science Fiction Museum konnte man die Originalrequisiten von diversen Filmen und Serien besichtigen. Hier der allseits bekannte Kommandostuhl der Enterprise von Captain James T. Kirk. (1966-1969)Captain Kirks Kommandostuhl                                                                    Er hat mich besonders begeistert – der Terminator ! TerminatorArnie läßt grüßen !

Seattle – Tag 1

Vorweg möchte dieser Monkfish (Seeteufel) allen Freunden und Verwandten verkünden:Monkfish (Seeteufel)“ Dank des Einjahres-Visums (siehe Beitrag vorher) kommen die Moellers voraussichtlich nicht im Mai, sondern erst im September 2014 nach Deutschland zurück !“ 🙂                                                               Der erste Stopp gehört der Rain Capital von Amerika: Seattle: und umzu  2,7 Mio. Einwohner, „autogerechte“ Stadt, Multikulti überall.Skyline Seattle Noch ohne Regen !                             Eine der Hauptattraktionen ist der Pike Place Market in der Downtown. Einer der besten Dauermärkte der USA. Riesenkomplex mit mehreren Stockwerken, Innenhöfen und Arkaden mit Shops, Galerien, Restaurants und Kneipen. Den Kern bilden natürlich die Obst-, Gemüse- und Fischstände!Pike Place Market         Ich bevorzuge die „Funny-Bay Oyster“ :-), Ingeburg mag immer noch keine :-(.               Hier findet man den 1971 eröffneten ersten Starbucks Coffee Shop. Ist hier absoluter Kult. Die Gospelgruppe sah das wohl auch so und gab alles.Starbucks-Gospel   Eine besonders bunte und widerstandfähige Wanddeko an der Pike Brewing Experience.Wanddeko Na? Was ist das wohl?Bubblegum Richtig! Schön durchgekauter Kaugummi in allen Farben und Größen :-). So kann man sich auch verewigen.                 An der Waterfront lag die Rainbow Warrior von Greenpeace. Openship zwecks  Mitgliederwerbung.   Greenpeace

Wir sind in A M E R I K A !

Was für ein „stressiger“ Tag! Früh hoch :-),um die Fähre um 10.20 Uhr erreichen. Trotz Resten von Seenebel ist sie pünktlich und die Überfahrt zur Horseshoe Bay ist ein Genuss.     Fähre Langdale - Horseshoe Bay Dann auf dem Hwy 1 quer durch Vancouver in Richtung Grenzübergang Abbotsfort/Sumas. Vorher noch die restlichen kanadischen Dollar „vertanken“ und die Reste von Äpfeln, Riesenpflaumen und Frischmilch vertilgen. Man wirft ja nichts weg. An der Grenze haben wir dann unseren Wunsch nach einem Einjahres-Visum verlauten lassen.                                                Unser Womo mußten wir erst einmal unter ein Hallendach fahren und diverse Fragen wurden gestellt: Wo kommen wir her? Was wollen wir in den USA? usw. Haben wir Obst, Gemüse, Fleisch oder sonstige Frischwaren an Bord? Danach mußten wir dem Zöllner unsere Fahrzeugschlüssel geben und er verschwand mit einem Kollegen und Hund! im Womo. Als sich der Vorhang innen durch den Schwanz des Hundes bewegte, war ich froh nur eine Katzenhaarallergie zu haben. Es wurden Stauräume außen geöffnet und irgendwann kam er dann mit zwei Knolauchknollen zurück.                                            Nach dem freundlichen, aber bestimmten Hinweis auf $ 300,– Strafe bei Falschangaben beließ er es bei einer Verwarnung. Verdammter Knoblauch! Nach Fingerscanning und Augenaufnahmen bekamen wir doch tatsächlich noch unser Einjahres- Visum :-), aber mit dem ausdrücklichen Hinweis der absoluten Ausnahme.                                                     Wir sind sofort zum Supermarkt gefahren und haben uns riesige „New Yorker Strip Loin“ – Steaks gegönnt und Knoblauch gekauft. Mittlerweile hatten wir sage und schreibe  24 Grad in der Sonne und die Pflaumen /Milch- Mischung und der Streß sorgten im Magen für entsprechende Stimmung. Aber egal, es war ein erfolgreicher Tag 🙂 und wir haben den Abend mit ordentlich Vino (jetzt aus Kalifornien) ausklingen lassen.

Sunshine Coast im Seenebel

Bevor wir zur Nordostküste der Strait of Georgia übersetzen, noch mal eben in Campbell River 18 Loch golfen. Am Eingang des Sequioia Spring Golfplatzes wird einem noch mal der richtige Schwung gezeigt.  Schwung ist alles                Ok, sieht hier nicht ganz so schwungvoll aus :-).Golfen in Campbell River    Die 90minütige Passage über die vielbefahrene Streat of Georgia fand dann leider im Seenebel statt. Alle 5 Minuten ertönte 10 Sekunden lang das kräftige, laute Nebelhorn unserer Fähre. Nicht sehr entspannend, wenn dann aus der grauen Suppe eine Antwort kam. Nur der feste Glaube an die Radartechnik ließ einen nicht panisch mit Schwimmweste und Rettungsring an der Reling stehen :-). Erst am nächsten Tag wurde die Küste ihrem Namen gerecht.  Ausruhen war  in Lund angesagt, einem winzigen Fischerort der1889 von schwedischen Siedlern gegründet wurde.Lund                                        Bei dieser Stimmung schmeckten die Lachsnudeln mit Weißwein besonders gut 🙂 undLund in Abendstimmung wir haben jede Minute genossen, denn am nächsten Morgen war wieder ……..? Richtig – Seenebel! Es wird wohl langsam Zeit in Richtung Süden zu ziehen. Die Fahrt an der Küste war leider geprägt von Grautönen. In Langdale vor der letzten Fähre in Richtung Vancouver machen wir noch mal Stopp auf einem Campground mit eigenem 9 Loch – Golfplatz. Wer hier steht kann den ganzen Tag kostenlos spielen. Für uns Anfänger ideal zum üben – chippen, pitchen, putten bis der Arzt kommt. Wir werden jetzt hier drei Tage lang unsere Vorräte an Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch, Milchwaren und Alkohol! plündern bzw. verzehren, um dann am Mittwoch über die Grenze nach A m e r i k a zu fahren. Von dort aus werden wir uns dann wieder melden.

Vancouver Island – Teil 4

Ja, wir sind immer noch auf dieser Insel. Wir kommen hier einfach nicht weg :-). Die Regenwälder an der Westküste haben wir hinter uns gelassen.                           (Cathedral Crove hinter Port Alberni)     Glück in der Baumspalte  Jetzt haben wir auch noch einen traumhaften Herbst bekommen und die Ostküste verzaubert einen mit immer wieder neuen Fischerörtchen und herrlicher Natur.Comox auf Vancouver Island Hier gibt es auch wieder ordentlich Seafood :-). Alles dreht sich hier um das Angeln, so auch in Campbell River. Nur an „Thanksgiving“ waren wohl alle zu Hause zum Truthahn essen. Oder wo sind die Jungs?Auf der Suche! Ach ja, da ist ja ein Oldie !Anglerglück   Vier Arten von Lachs ziehen hier die Flüsse hinauf und sorgen für entsprechenden „Betrieb“ in den Flüssen. Eine Wandertour zur Lachszuchtfarm ( keine Züchtung für den Konsum, sondern für die Arterhaltung!) wurde von einem jungen Schwarzbären gestoppt. Das Muttertier haben wir nicht gesehen, aber sie uns bestimmt. Das Bärenspray hatte ich so schnell gezogen wie John Wayne seinen Colt. Brauchte es aber Gott sei Dank nicht :-). Wir sind dann per Womo zur Zuchtstation gefahren. So sieht man übrigens aus, wenn man laichfähig ist.Laichfähiger Coho-Salmon First Nation- Friedhof Friedhof der First Nations!                     Auf besonderen Wunsch des Geburtstagskindes gab es leckere, frisch gekochte Crabs, danach ging es ins Pub zum Guinness trinken – Ingeburgs Lieblingsbier!Katys Geburtstag

Vancouver Island – Teil 3

Tagsüber sind wir wieder in den Regenwäldern unterwegs.800 Jahre alt “ Ancient Monarch“ ca. 800 Jahre alt    Rainforest Trail „Rainforest Trail“ ohne Regen           Großes Abschiedsessen mit Karin und Lothar im Pointe Restaurant ( Wickaninnish Inn). mit fantastischer Lage auf den Felsklippen an der Brandung. Wir hatten eine schöne, gemeinsame Zeit zusammen, jetzt neigt sich Ihre 6wöchige Reise leider dem Ende zu.Pointe Restaurant in Wickaninnish Inn Bei der Vorspeise den Surfern in der Welle zuschauen und beim stimmungsvollen Sonnenuntergang das leckere Dessert  genießen.Abendstimmung Dazwischen gab es Seafood, Ente, Roastbeef und deutschen Weisswein ! von der Nahe :-). Ein rundum gelungener Abend, an den wir noch lange denken werden.Chesterman Beach am Campground

Vancouver Island – Teil 2

Im Norden von Victoria sind die Butchard Gardens.Butchart Gardens Hier sieht man einmal, was man aus einem aufgegebenen Steinbruch alles machen kann. Beispielsweise bei gutem Wetter zwischen tausenden von Pflanzenarten und taiwanesischen Touristen entspannen :-).    Es ist kaum möglich ein Foto ohne unsere asiatischen Brüder und Schwestern zu machen. Hier rennt mir doch tatsächlich eine ganze Busladung ins Bild :-).   Touristenflut         An der rauen Westküste des Pazifiks liegt der Pacific Rim National Park . Westlicher geht es hier nicht mehr, was dieses Schild eindrucksvoll unterstreicht.Tsunamifluchtwege Südlich von Tofino gilt der Long Beach als bestes Surfrevier Kanadas. Dichte Küstenregenwälder reichen hier bis an den Strand und sind ganzjährig mit einer Schicht von Salzwasser überzogen. Unmengen von umgestürzten Bäumen und ein Teppich aus Moosen, Flechten und Farnen machen eine Wanderung auf klitschigen Holzstegen zu einem Erlebnis.                                 Küstenregenwald Unten am 11 km langen Strand liegt entsprechend reichlich Strandgut.   Long Beach       Das Absuchen des Strandes nach angeschwemmten Schätzen nennt man hier „beachcombing“ (etwa Strandwandern und durchkämmen) und bei dem Geruch und der Geräuschkulisse des Meeres ein herrlicher Zeitvertreib. Bei Ebbe findet man dann fotogene AlgenknäuleSeetang als Kunstobjekt          und an den Felsen kann man schön „Jugend forscht“ spielen.Aquarium in Natur

Vancouver Island – Teil 1

Natürlich landet man erst mal in Victoria. Besonders schön ist die Hafenecke.VictoriaNoch schöner bei gutem Wetter :-). Faimont Empress Hotel Das berühmte Fairmont Empress Hotel. Ein Muß ist das Royal British Columbia Museum. Vorher sollte man sich aber mit 12 cm hohen Burgern stärken.Hamburger essen                   Schöne Kunst kann man, wie man sieht, auch aus Strandgut zaubern.Strandgutkunst

Vancouver

Tolle Skyline, viel Trubel, Großstadt pur. Das Angebot an möglichen Aktivitäten erschlägt einen förmlich. Skyline Vancouver Stadtbummel ist aber trotzdem angesagt – „Asphalttreten“. Canada Place, Gastown mit einer von weltweit nur noch zwei existierenden dampfbetriebenen Uhren.Dampfuhr Eine keine Hutprobe ist natürlich auch immer dabei, ratet mal welchen ich genommen habe. Modell „Mountie“ ?Hutprobe 1 Gut trägt am Oberkopf etwas auf oder die Waschbärenmütze?Hutprobe 2