Santa Barbara

Vorher noch mal schnell an unseren Lieblingsplatz im Hafen von Morro Bay. Suchbild! Tipp: Hut und Sonnenbrille     Wharf von Morro Bay         Eigentlich wollten wir nur zwei Crabs kaufen, dann aber sahen wir die Barrakuda – Filets! Und so nahm das Schicksal seinen Lauf, abends auf dem Grill mit frischem Thymian ein „Sphyraera Argentea“ – Filet. (“ Angriffslustiger Jäger von 1,20 m Länge und bis zu 8,5 Kg schwer, das Fleisch ist hervorragend. „)Barracudafilet   Die Dungeness-Crabs haben wir natürlich trotzdem noch gekauft; dafür mußte dann das Gemüsefach geräumt werden :-).Dungeness Crab         Von hier in Richtung Süden ist an der ganzen Pazifikküste das „Surfing“  Volkssport Nr.1, passend dazu werden gut erhaltene Kultbusse gefahren.Kultbus                                                             Über Solvang, ein Städtchen fast wie aus Dänemark importiert,  dänisches Solvang    geht es nach Santa Barbara.          Eine der schönsten Kleinstädte Kaliforniens, blitzsauber und im mexikanischen „Look“.Santa Barbara  County Courthouse Die ganze Stadt liegt wie in einem botanschen Garten, tolle tropische Bäume und Blumen. In den Teichen sonnen sich die Schildkröten, .Schildkröten und in den Cafes und Restaurants die Einheimischen und die Touristen. Über den sogenannten „Scenic Drive“ fahren wir weiter in Richtung Süden. Wir werden die Metropole Los Angeles erst einmal auslassen (kein Bock auf zehn- und zwölfspurige Autobahnen und bis zu vierstöckige Kreuzungen ) und in Richtung Palm Springs fahren.

Hwy 1 an der Pazifikküste entlang

Tolle Campgrounds direkt am Pazifik. Bei so einem Blick/ Licht Steaks zu grillen und dazu einen kleinen Vino zu trinken, gehört zu den stillen Highlights.Abendstimmung am Kirk Creek   Nach Seehunden, Robben und Seelöwen kommen jetzt die echten Schwergewichte – See-Elefanten! Frisch von Alaska eingetroffen – 1,5 Tonnen in Ruhestellung.3000 Pfund in Ruhestellung Hier an der Elephant Seal Viewing Area am Point Pietras Blancas kann man hautnah die Kolosse beobachten.Elephant Seal Viewing Area bei Point Piedras Blancas Die Bullen können bis zu 2,5 Tonnen auf die Waage bringen und sind dann über 5 Meter lang! Von Dezember bis Februar treffen jetzt ca. 17.000 Tiere ! ein, um sich fortzupflanzen. Vorher stehen natürlich diverse Machtkämpfe um jeden Meter Strand an. Jungbullen üben schon fleißig.Jungbullen  Faszinierendes Spektakel – man kann stundenlang zuschauen, wenn man nicht vor der Dunkelheit (17.30h) einen sicheren Stellplatz suchen müßte. Heute ist er an der Morro Bay nähe Morro Rock (176 m).Morro Rock

Monterey – Carmel

Beschaulich und ruhig geht es in Monterey zu, nach San Francisco kommt einem die kleine „Fishermans Wharf“ vor wie ein Hort der Ruhe.Wharf von Monterey                                                             Jedes Jahr kommen hier tausende von Monarch- Schmetterlingen zum Winterschlaf.Monarch SchmetterlingWinterlager Sie hängen dann in sogenannten „Clustern“ (Haufen) in den Eukalyptusbäumen.                                                                   Für Golfer ist der 17-MIles Drive in Richtung Carmel ein Muß. Schönere Plätze haben wir noch nicht gesehen.Spyclass Golf Course Ein Mekka für Golfer! Ob Spyclass Hill, Spanish Hill oder Pebble Beach –  hier spielen die Topgolfer. Wir nicht! Es gab dafür drei Gründe: 1. Es lief gerade ein dreitägiges Turnier mit Top-Amatueren und Profis.  2. Die Greenfee (Startgebühr) betrug bei Pebble Beach $ 495,–! pro Person und    3. Die sogenannten Amateure schlugen auf 200 Meter über Brandung und Strand hinweg „easy“ direkt auf das Grün nahe der Fahne. – Ok, wir werden weiter üben. (weiteres unter Golfplätze)  Ein „Schnäppchen“ am Fairway 5 Pebble Beach haben wir deshalb nicht erstanden.Kaufoption Pepple Beach                                              Die größtenteils bombastischen Anwesen von Reichen und Prominenten liegen entlang bzw. gut versteckt neben dem „Drive“.17 - Mile Drive      Dieser führt einen direkt nach Carmel, einer der hübschesten (und teuersten) Orte an der Westküste.Carmel Impression 1Carmel Impression 2Der Ort besteht scheinbar nur aus Galerien, Modeboutiquen und Restaurants und ist einfach schön anzusehen.Carmel Impression 3 Hier war übrigens Clint Eastwood Bürgermeister von 1986-88. Hier die Stammkneipe von Dirty Harry.Dirty Harrys Lieblingsbar Die Post wird in Carmel nicht zugestellt, die holt man sich am eigenen Schließfach ab.Postfächer in Carmel  Der Highway 1 in Richtung Süden ist wunderschön, überall Traumstrände mit Surfern, aus dem Meer ragende Felsen mit Seelöwen und Robben, Seevögel ohne Ende….. Hwy 1 gen Süden Am Ende so eines Tages –Hwy 1 Sunset südlich Carmel will man nur noch Eines:Faule Robbe vor Monterey

San Francisco

Sie ist für uns die geilste Metropole, die wir bisher erlebt haben.                                       Vom Norden kommend überfuhren wir die Golden Gate Bridge leider noch im dichten Seenebel. Dafür hatten wir danach 3 Tage lang absolutes Traumwetter und das „Goldene Tor“ zeigte sich von seiner schönsten Seite.Golden Gate Bridge                                                                 Wir natürlich auch und liefen zum ersten Mal zu Fuß über die Brücke.Wir vor der Golden Gate Bridge                                                        Danach waren die Klassiker angesagt: die Skyline vom Coit Tower aus zu fotografieren, Skyline San Francisco       und mit der Cable Car zu fahren, die immer noch per Hand am Endpunkt gedreht wird.Cable Car Wendepunkt  Dieses ratternde Ding die steilen Straßen hoch und runter zu bewegen, mit dem Greifer die permanent laufende Stahltrosse zu packen, damit langsam und schnell zu fahren und zu bremsen! erfordert schon Geschick und ein Gottvertrauen der Fahrgäste. Deshalb gibt es auch eine Fahrschule !!!Cable Car Fahrschule Fishermans Wharf am Pier 39 wird leider immer touristischer und erinnert jetzt eher an einen Jahrmarkt.Imbissbus Die Seelöwen auf den Pontons vermehren sich prächtig und die Liegeplätze in der Sonne sind heiß begehrt.Seelöwen am Pier 39                                                       Natürlich gibt es auch hier eine Chinatown, lebhafter und bunter als in Vancouver.Dragon Gate Chinatown  Wir ließen uns nochmals dazu hinreißen hier ein Lunch zu uns zu nehmen. Die „Sicherheits“ – Bestellung in Form von Curryhuhn und Ente auf Reis war leider eine kulinarische Katastrophe. Während Ingeburg fassungslos auf schlapprige Hühnerhautteile stierte, zermahlte ich undefinierbare Entenknochen. Der Italiener danach war dafür echt Klasse.    beim Italiener !                                                     Anschließend konnten wir uns wieder gestärkt in die Häuserschluchten stürzen.Columbus Tower vor Transamerica Pyramid Alt und neu : Columbus Tower und im Hintergrund die Transamerica Pyramid. Es galt steilste Straßenzüge zu erklimmen, die Hydestreet im Hintergrund mit Alcatraz Island, Hyde Street - Alcatraz Island           und die Lombard Street, die angeblich krummste Straße der Welt. Man könnte es auch Verkehrsberuhigung nennen, wenn jetzt nicht alle Touristen hier runterfahren wollten :-).Lombard Street                                                        Besonders die edlen Schaufensterauslagen in den Einkaufsstraßen stellten eine große Versuchung dar. „Komm da weg, die haben ja noch nicht einmal Outdoorklamotten!“        Prada          Besonderen Schwung bringen die Straßenmusiker in das Gewimmel von Menschen. Da wird gefiedelt und gezupft und auch richtig getrommelt.         Straßenmusiker                            Man stelle sich vor, man baut ein komplettes Schlagzeug mit Verstärker und Bassgitarre an einer gutbefahrenen deutschen Großstadtkreuzung auf und legt dort richtig los – was da wohl unsere Obrigkeit machen würde :-). Die Jungs waren jedenfalls wirklich gut.

Auf dem Weg nach San Francisco

An dem Hwy 101 bei Leggett kann man noch einmal einen „Drive-Thru-Tree“ anfahren. Der BMW X3 vor uns kam gut durch, wir hatten da leider unsere Probleme :-(.Drive-Thru-Tree Danach ging es direkt wieder an die Küste auf den Hwy 1. Kurzer Stopp/Walk  beim “ Bowling Ball Beach“.Bowling Ball Beach  Unser nächster Campground lag direkt am Wright`s Beach – tolle Brandung. Ob ich es mit meinem Röckchen wage?      Wright`s Beach  Schwimmwarnung Ok, lieber nicht!                                 Unser Weg führte uns dann nach Bodega Bay. Hier wollten wir mit unserem aufblasbaren Kajak zu den Robbenbänken paddeln. Nachdem wir aber gelesen hatten, dass es hier im „Gulf of the Farallones“ eine der weltweit größten Populationen von White Sharks gibt, haben wir davon Abstand genommen :-).White Shark  Man kann die Bodega Bay auch anders geniessen,Bodega Bay zumal sich hier 1968 wahre Dramen abgespielt haben.    Genau hier:    friedliche Restaurantidylle          fand vor 45 Jahren dieses statt:  Kultthriller - Die Vögel              Man kann auch noch die Kirche und die Schule besichtigen, sollte sich aber beeilen, Szenerie vom Thriller - Die Vögel denn er spielte seinerzeit die HauptrolleVogelhauptrolle und die Geier kreisten schon über uns.Die Geier kreisen  Nach dieser „Action“ war in der Tomales Bay erst mal eine Stärkung angesagt, ein Dutzend Austern für 9,– € ( aber selber öffnen), bevor es weiter durch die „San Andreas Fault Zone“ in Richtung San Francisco geht. War da nicht auch irgendwas ?Hog Island Oyster Company

Die Redwood Parks von Nordkalifornien

Kurz vorher fahren wir noch nach Crescent City und seiner Traumküste. Leider sind die kalifornischen Grauwale auf dem Bild nicht zu sehen.Crescent City Scenic Drive                                                              Den Leuchtturmwärter konnten wir wegen der Flut nicht persönlich begrüßen.Battery Point Lighthouse  Im Jedediah Smith Park treffen wir auf die ersten Baumriesen. Redwoods können bis zu 2000 Jahre alt werden und über         130 Meter hoch – die höchsten Bäume der Welt! Big Tree                     Hier der „Big Tree“ neben Ingeburg, er 1500 Jahre, sie 62 Jahre alt, er ist 92,6 Meter hoch, sie 1,72 Meter, er hat einen Durchmesser von 6,60 Meter, sie ???                                        In Ferndale, einem Bilderbuchstädchen aus der Jahrhundertwende mit original viktorianischen Gebäuden, übernachten wir auf dem städtischen Fairground und erholen uns von den Bäumen.  Ferndale Ferndale 2 Je weiter wir gen Süden kommen, um so milder wird das Klima. Viele Blumen blühen, Palmen! in den Vorgärten und unsere geliebten Kolibris fliegen wieder herum. Ein absolutes Muß in Sachen Redwoods ist dann die Avenue of the Giants. Tolle Trails laden zum wandern zwischen den Baumriesen ein. Avenue of the Giants Mit einer gewissen Ehrfurcht durchwandert man den stillen Wald mit seinen riesigen Bäumen, haben diese doch einiges er- und überlebt.Was ein Baum so erlebt!                                                              Aber wehe, wenn er dann eines Tages bei Sturm fällt.liegender Riese Ich habe nichts gemacht !  Hier habe ich wirklich nichts gemacht! Irgendwann hat man dann eine sogenannte Genickstarre vom nach oben sehen und man widmet sich wieder den ebenerdigen Dingen.Holzimpressionen

Hwy 101 – 2.Hälfte Oregon

Leider, leider spielte das Wetter nicht mehr so mit, um dieser Küste mit Traumfotos gerecht zu werden. Hier das „Spouting Horn“ – ein Felsloch, das Wasserfontäne und Sirenengeheul verursacht.Spouting Horn                 Hinter Florence beginnt der 60 km ! lange Wanderdünengürtel zwischen  Pazifik und Hwy 101. Unsere Naturschützer würden Amok laufen, wenn sie sehen könnten, wieviele Teilflächen davon für Off-Road-Vehicles freigegeben worden sind. Im Sommer soll hier die Hölle los sein. Also Michael hier mußt du mit deinem Quad hin.    Oregon Dunes                                                                Am Cape Arago kann man wieder hunderte von Robben und Seelöwen beobachten.Cape Arago     Kurzer Verpflegungsstopp im kleinen Städtchen Charleston mit großer Hafenszenerie! Wo kommen nur diese Berge von Austernschalen her? Jedenfalls nicht von einem Stefan Moeller :-)!Austernschalen Im Hafen konnten wir fangfrischen Albacore (Weißer Thun) kaufen. Er gehört zwar nicht zu den größten Thunfischen, ist aber sicherlich der Feinste. Schmackhaftes Fleisch, hervorragend für rohes Thuntartar und natürlich zum grillen.       Frischer Thun                      Bei einem Kilopreis von € 12,– !!! will man auch nicht mehr handeln.

Hwy 101 an der Pazifik Küste – 1.Hälfte

Noch im Staat Washington beginnt der Highway 101, der uns entlang der Pazifikküste in Richtung Süden führt. Den Begriff „Traumstraße“ kann man hier guten Gewissens benutzen. Bei jedem Wetter sind die Aussichten grandios und jede Strandwanderung ein Naturerlebnis.Cape Disappointment Hier sind hunderte von Pelikane am Cape Disappointment – wahrlich keine Enttäuschung.Strandgutmaske Strandmaske!                             Dutzende Aussichtpunkte laden immer wieder zu Stopps ein und es fällt echt schwer Meilen zu machen.                                         .Hwy 101 Oregon                                                          Das Wetter ist so wechselhaft wie die Küste.Cannon Beach Cannon Beach !                                      In den kleinen Fischerorten werden zu unserer großen Freude hauptsächlich Krebse und Austern angeboten :-). In Newport an der „Historic Bayfront“ sind viele Fassaden mit sogenannten „Murals“ (Wandbilder) verschönt.Murals an der Historic Bay Front Newportz       Auf den Stegen im Hafen faulenzen die SeelöwenSeelöwen in Newport                                        und an der Nachbarpier spielt sich ein Taucherdrama ab :-).Taucherdrama                                                               Wir genießen wie die Seelöwen das Leben.Seelöwenlaune