Canyon Lake

Nur 15 Meilen von Apache Junction in Richtung Nordosten liegen die Stauseen              des Salt River. Einer davon ist der Canyon Lake.Stausee Canyon LakeEr ist 20-25 Meter tief, 11 Grad warm! und hat eine Uferlänge von ca. 42 Km. Unser Campground liegt natürlich direkt am Wasser. Wir haben die überfluteten Canyons mit zwei Hilfsmitteln entdeckt und erobert: die langen Strecken mit dem Schaufelraddampfer „Dolly“Dolly Schaufelraddampfer                                                                   und die Kurzstrecken mit unserem Doppelkayak.KajakingHier im Soloeinsatz.                                  In der absoluten Stille der Canyons den krassen Gegensatz zwischen kaltem Süßwasser und trockener Wüstenfelslandschaft zu erleben, ist ein Paddelvergnügen der besonderen Art.   Fels und Wasser Drei Tage paddeln waren daher angesagt! Cappuccino-Pause im Gummiboot – auch etwas Besonderes :-).Kaffeepause im Kajak

Rodeo

Zum 50igsten Jahrestag der Lost Dutchman Days ist ein großes Rodeo angesagt. Zum cowboymäßigen Auftritt gibt es den passenden Hut! Schick, gell?     Hutparade  Zwei Stunden war dann beste Unterhaltung angesagt. Wer so aus der Startbox kommt, hat schon verloren.Körperbeherrschung                                                                   Da tun einem beim hinschauen schon die Knochen weh!und Tschüß Dazwischen gab es Pferderennen der Cowgirls, brennende Peitschen und Lasso-Kunststückchen.Lassokünstler                                                                    Krönender Highlight ist dann das „Bullriding“. Mein lieber Mann! Dazu gehört echt Mut. Unseren Respekt haben sich die Jungs auf jeden Fall verdient.Bullriding mit Schutzhelm

Lost Dutchman State Park

Nach 14tägiger Pause mit Pool, Billard spielen, Deutsch essen gehen (Schnitzel mit Sauerkraut und Weizenbier), Line-Dancing KursLine-Dancing und großem Reifenwechsel ( da sich am inneren Hinterrad eine 5 cm lange Schraube eingegraben hatte und vorne die Reifen ziemlich abgefahren waren)Reifenwechsel                    zieht es uns nun wieder in die Natur. Ganz in der Nähe ist ein toller Campingplatz im Lost Dutchman State Park am Fuße der Superstition Mountains.Lost Dutchman State Park 1                                                                Die Tagestemparaturen liegen bei 25 – 30 Grad und langsam fängt die Wüste an zu blühen und Klapperschlangen und Skorpione melden sich zurück. die Wüste blüht Die schönen Trails in den Tonto National Forest sind eine heiße Angelegenheit im doppelten Sinne :-). Nach 2,5 Stunden Aufstieg haben wir im sogenannten „Basin“ (3100 feet) aufgegeben – zu steil!Basin 3100 feet                                                                Trotzdem gab es in der „Goldfield Ghost Town“ zur Belohnung ein kühles Bier im Saloon.Goldfield Ghost Town                                                                  Wer nicht zahlen kann, muss ein Pfand hinterlassen.Thekenpfand                                                                Die schicken Cowgirls bevorzugen eine Pferdestärke,Cowgirlsbei den Cowboys dürfen es auch schon mal etwas mehr sein :-).67er-CorvetteSelbstausbau

Pause in Arizona östlich von Phoenix

Auch des Wetters wegen sind wir wieder gen Westen nach Arizona gefahren. Östlich von Phoenix in Apache Junction haben wir wieder gnadenlos Sonne. Entsprechend fallen hier die Begleitfahrzeuge aus. Ford 1930                       Auf einem Komfort-Campingplatz mit Pool läßt es sich aber gut aushalten, zumal wir unsere kanadische Reisebekanntschaft aus San Diego wiedergetroffen haben. Die Vancouvergang sorgt für das Beiprogramm :-). Sonntags geht es in das “ Filly`s“                 ( zu deutsch Stute).     Filly`s                           Ein klassischer Western- Biergarten mit Country-Livemusik, gutem Bier und Chickenwings. Wer mit dem Pferd kommt kann auch Alkohol trinken :-).Wildwest-Biergarten                                                               Wo auf der Welt gibt es solche Schilder am Eingang einer Kneipe?keine WaffenKaktusfreunde                     Ok, wir waren unbewaffnet und hatten verdammt viel Spaß mit Pat, Bob, Keith und Lyn.die Vancouver-Gang

Abstecher nach Texas

Auf unserem Rückweg nach Arizona fuhren wir durch eine eintönige Halbwüste in Richtung El Paso. Einziger Highlight ist hier der Hueco Tanks Historical Park. Hueco Tanks State Historical Park 1                                                                Bei der Anmeldung auf dem schön gelegenen Campground wird man erst einmal dazu verdonnert einen Videofilm über den State Park und seine Natur anzusehen; wie man sich zu verhalten hat, die Naturwunder erhält und schützt. Danach mußten wir beide noch per Unterschrift bestätigen, dass wir den Film gesehen haben. Fanden wir doch sehr überzogen. Als wir jedoch dann unseren Trail in dem freigegebenen Teil ( nur ein Viertel) des Parks machten, wussten wir warum.     Felsenschmiererei                                                               Da haben doch tatsächlich irgendwelche Vollidioten ihre Initialen auf jahrhundertalte Felsmalereien der Indianer geritzt und gesprüht. Unfaßbar!                                               Wir genießen trotzdem die grandiose Aussicht.Weitblick      Auffallend viele junge Leute klettern mit klappbaren Matratzen in die Berge. Wir hatten früher Isomatten und haben nicht unsere 7-Lagen Kaltschaum – Matratze mitgenommen. Alles Weicheier!Matratzenwanderer                                                               Als wir dann überall Kreide an den Felsspalten entdecken, erkannten wir den Grund. Die Felsen hier im Hueco Tanks National Park sind ein Eldorado für Freeclimber. Wer sich nicht mehr halten kann, fällt relativ weich auf seine Matratze.                                              Vorausgesetzt diese liegt an der richtigen Stelle :-).echtes Freeclimbing                     Trotz abendlicher Kühle könnt uns die Abendsonne noch einen warmen Blick auf die benachbarten Berge.Abendlicht

Die Höhlen von Carlsbad

Diesmal kein weißer Sand, sondern wirklich Schnee! Nachdem wir noch schlank über die den Pass der Sacramento Mountains (2600 Meter) gekommen sind, ereilte uns in Carlsbad die Kältewelle.Wintereinbruch in New Mexico                   Nachts Minusgrade und tagsüber 0 Grad! Sind wir echt nicht mehr gewohnt. Genau das richtige Wetter um die Carlsbad Caverns zu erforschen, die weltweit größte begehbare Höhle. Hier der natürliche Einstieg in eine gigantische, zauberhafte Unterwelt.Eingang Carlsbad Caverns Serpentinenartig geht es 250 Meter tief hinunter; in der Höhle sind konstant 13 Grad! Selbständig läuft man über zwei Stunden durch eine märchenhafte Phantasiewelt aus Stalagmiten und Stalagtiten, skurilen Gebilden aus Mineralien und Kristallen. Ehrfurchtsvoll fängt man an, nur noch zu flüstern.Big RoomHöhlenforscherin                  Wir haben schon einige Tropfsteinhöhlen besichtigt, aber diese hier ist mit Abstand die Größte und Schönste, einfach unglaublich.Doll Theatre Twin Domes      Leider waren wir von der Jahreszeit her zwei Monate zu früh da, um bei Sonnenuntergang den Start von tausenden von Fledermäusen beobachten zu können. 6000 Bats pro Minute fliegen dann mit frentischem Lärm an einem vorbei. Ein Highlight für jeden Reisenden im Sommer.