Rund um Salt Lake City

Nach dem Zion Nat.Park verabschieden wir unsere Freunde Karin und Lother aus Koblenz, deren Rundreise nun bald zu Ende geht. Wir haben von Steinen und Wüsten, Hitze und Staub erst einmal genug und biegen ab in Richtung Norden, den grünen Norden Utah`s. Durch die Täler der Wasatch Mountains mit herrlichen Golfplätzen kommen wir auch nach Park City, ehemalige Winter-Olympiastätte 2002 von Salt Lake City.               Hier war zufälligerweise auch noch Stadtfest.Stadtfest Park City                                                             Den Rummel genießen wir vom Italiener! aus, um danach im Irish Pub das Fußballspiel USA gegen Portugal mitzuerleben. Wir waren natürlich für die US-Boys :-).                          Eine Riesengaudi, trotz 2:2. Freuen uns schon auf den 26.Juni, wenn es gegen Deutschland geht, dann stehen wir natürlich auf der anderen Seite.

Ein schöner Abstecher ist die Antelope Island mitten im Salt Lake (1700 m2). Sie ist eine von acht Inseln im grössten  natürlichen See westlich des Mississippi Flusses. Vier Flüsse speisen den bis zu 11 Meter tiefen See, der keinen Abfluss hat und der Salzgehalt schwankt daher zwischen 4 und 28 %. Im Vergleich zum Meer mit 3 %. Das Wasser verdunstet nur und zurück bleiben die Mineralien. Die Zufahrt erfolgt über diesen Damm.Zufahrt Antelope Island Auf der Insel leben GabelbockantilopenGabelhornantilope und über 500 Bisons.Warnung vor dem Bison Wo sind sie denn?einsamer Bison „Lonesome Buffalo“ sucht seine Herde.Bisonherde Bisons sind nicht ganz ungefährlich.Bisonbulle                                                          Besonders Bullen sollte man nicht zu Nahe kommen. Wenn sie einen anstarren und dabei den Schwanz heben, dann sollte man ganz schnell rennen. Mit schnell meinen wir wirklich schnell, denn Bisons können bis zu 40 Meilen/Std. rennen.Seh mir in die Augen       Starrt der nicht schon?                      Keine Sorge, ich (Stefan) Weichei habe hier ordentlich gezoomt.                                      Auf der „Fielding Garr Ranch“ kann man die harten Zeiten des Farmerlebens (1848) nachvollziehen. Interessant der „Sheep Wagon“, in dem der Schafzüchter lebte, während er den Herden folgte.                                                                          sheep wagontoller Grundriss                                                        Was für ein Grundriss! Noch heute Vorbild vieler moderner Wohnmobile.                              Die Sonnenuntergänge sind am spiegelglatten Salt Lake besonders eindrucksvoll.Sunset Salt Lake                                                                    Hinten eine Insel, Himmel und Meer verschmelzen zu einer glutroten Fläche.

Zion National Park

Zion NP                                                                Die Anfahrt auf dem Highway 9 ist wieder spannend und abwechslungsreich.Hwy 9 vor dem Zion NP  Rangerstation für Tunnelmanagement Irgendwann kommt man an ein Rangerhäuschen, bezahlt $ 15,–, der Gegenverkehr wird gestoppt und man fährt mittig durch den Tunnel. Wir haben nämlich 12 Fuß Höhe!  Tunnel zum Zion    Im Zion National Park ist der sprichwörtliche „Bär“ los; die Campingplätze sind bis Oktober ausgebucht. Gasbetriebene Shuttle-Busse bringen einen zu der bekanntesten Wandermeile „The Narrows“.Shuttle Bus Zion Ein „paar“ geöffnete Dachluken plus starke Windböen von außen – da fliegt einem schon im Bus der Hut weg :-).                        Der Ansturm auf den Canyon ist gewaltig. Da flüchten selbst die Klapperschlangen und man sieht nur noch die „rattle“.Rattle of the snake            Wandern im Fluß hat schon etwas. Während manche zaghaften Kontakt zum Element Wasser aufnehmen,  Erste Gehversuche sind andere nicht zu halten!das macht richtig Spaß                                                                 Die Eindrücke im Canyon und die Art der Wanderung sind aber, trotz fehlender Einsamkeit, toll und machen einen Riesenspaß.Es geht noch weiter!Nur MutDie NarrowsWasserlauf   Nach 4,5 Stunden Wassertreten waren die Schuhe und die Füße blitzsauber und leicht schrumpelig :-).

Bryce Canyon National Park

Der Highway 12 ab Capitol Reef zum Bryce Canyon mit seiner sagenhaften Straßenführung ist ein echtes Fahrerlebnis und kann gar nicht genug empfohlen werden. Sehr gut ausgebaut verläuft die Straße durch abwechslungsreiche Felslandschaften.Hwy 12                                                           Schöne Campgrounds mit Badespaß lassen einen die Hitze vergessen. Bachforellen Fette Bachforellen !                              Das Wasser des Lower Calf Creek Fall war sooooo……I  kalt.Calf Creek Falls  Fast wie im Garten Eden.                                       Der Bryce Canyon ist und bleibt ein Traum!Panorama Bryce CanyonBryce Canyon NP     Auf etwa 40 km Länge erstreckt sich ein spektakuläres Gebiet von bizarr-skurrilen Felsformationen erodierten Sandsteins.Felsskulpturen 1Felsskulpturen 2 Besonders bei Sonnenuntergang blickt man in eine Phantasiewelt voller Licht und Schatten.Sunset Bryce Canyon 1Sunset Bryce Canyon 2  Die Wanderungen machen natürlich viel Spaß und permanente Fotostopps sind angesagt.Peekaboo Loop Peekaboo Loop TrailPeekaboo Loop 2Trail Peekaboo LoopUnsere Frauen im Queens Garden Die Frauen im Queens Garden.

Arches National Park und umzu

Auf den Weg zum Arches National Park stoppen wir am Needles Overlook.Needles Overlook                                                            Grandiose Aussicht auf den Canyonlands National Park. Der kleine Campground Wind Whistle lädt zum verweilen ein  Campground Wind Whistle              und die Männer natürlich zum kraxeln :-).Klettern am Wind Whistle                 Zur Stärkung gibt es abends Tortillas vom Grill.Tortillas vom Grill  Den „Klassiker“ Arches Nationel Park muss man früh am Tage machen. Erstens wegen der Hitze, zweitens wegen den Heerscharen von Touristen. Bestes Beispiel: Delicate Arch um die Mittagszeit.Delicate Arch Also morgens um 5.00 Uhr ! aufstehen, um sechs Uhr in den Park fahren und um 7.30 Uhr loswandern. Die  Naturschauspiele sind dann die Belohnung für den „Stress“ :-).Partition ArchDevils Garden Ingeburg am „Devils Garden“, Höhenangst ist hier nicht angesagt. Das Erwandern der durch die Erosion in Wind und Wetter entstandenen Felsbögen macht einfach nur Spaß.  Der längste Felsbogen ist der Landscape Arch.       Landscape Arch  Double O Arch Double O Arch  The Window Section The Window Section                                 Viel einsamer und beschaulicher ging es im Dead Horse Point zu. Hier sind auch die Chipmunks wieder viel zutraulicher und lassen sich für $ 5,–  gerne fotografieren :-).Chipmunk  Gegen Abend kann man entlang der Steilwände zum Sonnenuntergang wandern und dort die warmen Farbtöne geniessen.Sonnenuntergang am Dead Horse Point

Willkommen in Utah

Vorbei am Mexikan Hat,    Mexican Hat                  einem mexikanischen Sombrero aus Sandstein, geht es zum Gossenecks State Park. Hier hat der San Juan River diese „Gänsehälse“ in den Stein geformt.Goosenecks State Park   Über den Moki Dugway mit 10% Steigung auf unbefestigter Straße geht es zum Natural Bridges National Monument.Moki Dugway   Moki Dugway 2  Der Weg ist das Ziel!                               Im Natural Bridges NM gibt es nicht nur einen sehr schönen Campground, sondern auch einen abwechlungsreichen Trail zwischen den drei Felsbrücken.        Trail an der Sipapu Bridge Erst mal auf liebevoll gestalteten Naturholzleitern absteigen, dann wird man auch mit einem schönen Blick auf die Sipapu-Bridge belohnt.Sipapu Bridge                                                      Entgegen anderer Steinbögen, wie den Arches, entstanden diese durch Unterspülung von Felsbarrieren und stetiger, überwiegend vom Wasser verursachten Erosion.Unter der Naturbrücke SipapuNatural Bridges NM Dieser Trail kommt in die TOP 10.

Antelope Canyon und Monument Valley

Hinter dem Ort Page im Lande der Navayos gibt es die spektakulären Antelope Canyons. Diese Schlitzschluchten sind bekannt für ihre sagenhafte durch Auswaschungen entstandene Formen und Farben, aber auch für ihre Gefährlichkeit durch ein fernes Gewitter verursachte Flutwellen. Deshalb ist der Abstieg nur mit indianischem Führer erlaubt. Wir entschieden uns für den Abstieg in den  Lower Antelope Canyon.Abstieg in die PhantasieweltSonnenstrahl                            Willkommen in der Phantasiewelt:Lower Antelope Canyon 1Lower Antelope Canyon 2Ingeburg in der Unterwelt Die Fotomotive nehmen hier kein Ende!Dame mit Langhaar Dame mit Langhaar.Phantasieweltwas für ein Fotohintergrund  Wieder draußen So, hier krappelt man wieder zurück an die helle, heiße Oberfläche mit über 100 Bildern auf dem Chip :-).                                  Noch nicht genug Eindrücke? Dann gibt es noch einen Nachschlag:                                 das Monument Valley. Monument Valley                         Nach dem engen Canyon jetzt wieder die unendlichen Weiten der Hochebene zwischen Arizona und Utah. Die „Zeugenberge“ sind wirklich einmalig und waren Schauplatz vieler bekannter Filme:    Movies im Monument Valleyvor den Buttes                                                              Hier die Hauptdarsteller aus dem Film: „Homeless Moellers“.

Glen Canyon

Auf dem Weg zum Glen!, nicht Grand, Canyon gibt es noch viele schöne „Viewpoints“.Watchtower Navajo – Watchtower                             Vor dem Eingang zum Glen Canyon überfährt man auf der Navajo Bridge den grünblau gefärbten Colorado River.Navayo Bridge                       Bei über 33 Grad im Schatten möchte man sich am liebsten in das kühle Nass stürzen.Colorado River in Grünblau   Man kann sich aber auch als Steinstütze austoben.Steinstütze                                                                Ein kurzer Trail, aber aufgrund der Hitze doch recht anstrengend, führt uns zum „Horseshoe Bend“. Einer wirklich sehenswerten Schleife des Colorado Rivers.Horseshoe Bend Overlook Was für Farben!                                     Vorbei am Glen Canyon Dam Glen Canyon Dam verarbeiten wir Abends auf dem Campground unsere Eindrücke bei einem kühlen Bier und schönen Ausblick auf den Lake Powell.Abendaussicht vom Wahweap Campground

Grand Canyon

Ein Muss für alle Reisenden in West-USA ist natürlich der Grand Canyon – die Mutter aller Canyon. Auf dem Weg dorthin ist noch ein Stopp an der Tankstelle angesagt. Dort erwarten uns herrlich restaurierte und heissgemachte Oldtimer.Schicke KistenDo not touch                                                                 „Do not touch“ – bezieht sich natürlich auf das Vehikel :-).                                                     Zu unserer großen Freude treffen wir hier, wie verabredet, unsere guten, alten Freunde Karin und Lothar aus Koblenz, mit denen wir auch schon West-Kanada zusammen bereist haben.      Team Koblenz                                       Und dann kommt er – der ultimative Eindruck.                                                                        In Worte und Bilder schlichtweg nicht zu fassen.                                                              Grand Canyon       G r a n d  –  C a n y o n                   Vom Südrand zum Nordrand sind es 18 Meilen. Tiefe 1 Meile. Für Wanderer eine echte Herausforderung. Wir haben uns für den Trail am Rand entschieden, nicht so anstrengend und immer eine traumhafte Aussicht.         Canyon ich komme                                                                Zu jeder Tageszeit ist der Canyon ein Augenschmaus.Sunset am Grand Canyon Hier kurz vor Sonnenuntergang.               Als auch noch „die Bocklets“ – Henny und Michael aus Koblenz zu uns stoßen, ist der bunte Rahmen für das Grillevent perfekt.              Dinner mit Schauer                                                    Gemischtes vom Grill mit Regenschauer!                                                                               Am nächsten Tag war gleich wieder ein Highlight angesagt –  mit diesem Fluggerät:Bell und dieser netten Copilotin:Copilotin                                                              Nun konnte man auch den Colorado River von oben geniessen.Colorado River   Ein Bild von ganz, ganz vielen Bildern :-).                        Unser Fuhrpark erwartet uns freudig!  Unser Fuhrpark     Dieser Canyon vermittlelt mehr als eindrucksvoll die millionenjahre dauernde Zeitgeschichte und unsere eigene Vergänglichkeit.Zeit