Vilnius und Aukstaitija-Nationalpark

Vilnius ist die Hauptstadt Litauens mit ca. 600.000 Einwohnern, davon nur 50 % Litauer und je 20 % Russen und Polen. Die Stadt ist das kulturelle Zentrum und wird oft das „Rom des Baltikums“  genannt. Es gibt eine schöne Altstadt, Altstadt  aber auch das moderne Vilnius.Neustadt                                                                   Das Flanieren durch die Altstadt macht besonders viel Spaß, Kopfsteinplaster, kaum Autos und viele einladende Cafes, Restaurants und Läden.Alstadt von Vilnius                                                                 Zu Ingeburgs großer Freude gibt es Kirchen, Kathedralen, Klöster und Paläste ohne Ende. Stefans Freude hält sich hier in Grenzen.  Kathedralenplatz mit Glockenturm  Kathedralenplatz mit Glockenturm        (im Original ist er nicht so schief, optische Täuschung ??)                                    Kasimirkirche Kasimirkirche             Anna-und Bernhardiner-Kirche Anna- und Bernhardiner-Kirche                (mit den gleichnamigen Hunden hat dies, glaube ich, nichts zu tun 🙂 )                              Nach so viel Kultur fahren wir 130 km in Richtung Nordosten in den ältesten Nationalpark Litauens, den Aukstaitija – NP. Ein schöner kleiner Campingplatz in Paluse dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Fahrradtouren.Paluse Blick vom Campingplatz                     Eine Radrundtour wird uns sicherlich unvergeßlich bleiben. 30 km rund um einige Seen, auf zum Teil sandigen, schmalen, wurzeligen Pfaden, eigentlich eher für Moutainbiker geeignet. Dazu eine Wegbeschreibung im Heftchen des Touristenbüros die es in sich hatte. Hier ein kleiner Auszug:  „Am Ende des Dorfes biegen sie links, zu einem kleinen Platz am Strand ab. Überqueren sie den Platz, dann das kleine Flüßchen. Am Ende geht die asphaltierte Straße in einen Kiesweg über, folgen sie dem Kiesweg 200 m, dann links. Nach 1,2 km kommen sie an eine Kreuzung . Kreuzung  (Kreuzung ????)       Der Weg führt am Waldrand entlang und in 400 m macht er eine scharfe Kurve nach rechts in den Wald rein. An einigen Stellen wird der Waldweg kaum sichtbar, aber erschrecken sie nicht. In Kürze führt der Weg aus dem Wald raus. ( Na hoffentlich !)  Nach einem weiteren Kilometer kommen sie zu einer Brücke zum Salos Dorf. Überqueren sie diese Brücke. “ Brücke  ????  Hier wäre unsere Tour auf halbem Wege beinahe zu Ende gewesen. Aber eine sehr nette, hilfsbereite litauische Familie hat den Fährmann gespielt.Ferryman  Die E-Bikes sind dabei „Gott sei Dank“ nicht ins Wasser gekippt. Danach luden sie uns auch noch auf einen Kaffee, Bier, selbstgemachten Apfelsaft, eingelegtem Ziegenkäse und Schokolade ein. Die Einladung nahmen wir gerne an, zumal sich Ingeburg zuvor noch auf die Nase gelegt hatte Keine Sorge, sie landete dabei relativ weich in hohem Gras mit Ameisenhaufen.  Eine schöne romantische Radtour fand nach 5 Stunden ihr glückliches Ende 🙂

 

Trakai

Man kann angeblich nicht aus Litauen abreisen, ohne in der “ Stadt auf dem Wasser“ gewesen zu sein. TRAKAI  liegt wirklich traumhaft schön.Stadt auf dem Wasser                                                                Auf der unteren Halbinsel ist unser Campingplatz. Das Wahrzeichen ist die gotische Wasserburg aus Backstein am Galve-See mit Museum.Trakaier Inselburg Burgmuseum   Bescheidene Gutshöfe gibt es natürlich auch. Hier der von Graf Tyszkiewicz  :-).Gutshof Uzutrakis                                                              Absolutes In-Lokal ist hier das „Kibinai“ mit traditioneller karäischer Küche.Kibinai                                                                Die Spezialität sind Pasteten – heiße Teigtaschen wahlweise gefüllt mit Spinat, Schwein, Rind, Wild, Pilzen oder Käse und fast immer mit reichlich Zwiebeln.Pastete Ohne Besteck, dafür eine Serviette. Die ersten zwei Bissen sind so trocken, dass man dafür ein halbes Bier braucht.                      Dann wird es „heeeiiisss …..“ , aber lecker .

Litauen

Schöne, enge Landstraße auf dem Weg von Polen nach Litauen. Durchfahrtshöhen sind wohl eher geschätzt :-).Gegenverkehr                       Unser erster Halt ist der Kurort Druskininkai an dem Fluß Nemunas (früher Memel).Druskininkai - russ.orthodoxe Kirche

Wolfsschanze

Die nach dem Krieg großteils gesprengte Bunkerstadt Wolfsschanze war Hitlers größtes Kriegsquartier, das für den Angriff auf die Sowjetunion errichtet wurde.. Für den Bau bei Gizycko (früher Lötzen) wurden ungefähr 40.000 Arbeiter eingesetzt. Am 20.Juli 1944 war sie Schauplatz des fehlgeschlagenen Attentats auf Hitler durch                                   Oberst Graf von Stauffenberg.                                    Skizze Attentat Hitler     Hier die Restfundamente der Baracke.Baracke Attentat Hitler                                                              Der gesprengte Bunker von Hitler. Unheimliche Atmosphäre zwischen den gewaltigen Betonmassen.  Bunker Hitler

Nordpolen

Über Wismar, Ahlbeck (Usedom) fahren wir über das nördliche Polen in Richtung Litauen. Ein Stop in Danzig ist fast schon ein Muss. Eine Stadt die wahrlich schon viel mitgemacht hat – 14. Jh. Deutschordens- und Hansezeit, ab 1454 unter polnischer Oberherrschaft, 1793 fiel sie an die Preußen, 1920 dem deutschen Reich zugeordnet und 1939 Deutschland angegliedert, 1945 wieder an Polen. Hier das berühmte Krantor:Danzig                                                           Nächster Halt: die masurische Seenplatte. Liebliche Landschaft mit 1000 Gewässern – Bäche, Flüsse und Kanäle.  Mittendrin: der Salentsee mit einem herrlichen Stellplatz       bei Mragowo/ Ruska- Wies.   Mragowo Ruska-Wies

Baltikum

Ok, ok  – wir führen unseren Blog weiter! Nicht mehr so aufwendig, wie vorher. Ein paar Fotos, witzige Begebenheiten und so weiter ….Ohne Unterkategorien, wie Stellplätze, Golfplätze oder Rezepte. Aber so wißt Ihr alle, wo wir gerade sind und wie es uns geht. Erzählt es allen weiter, die vorher auch gerne in unseren Blog geschaut haben.