Sevilla

Die Metropole Andalusiens mit fast zwei Millionen Einwohnern hat viele Gesichter; wir haben uns natürlich nur die schönen angesehen. Dazu gehört zweifellos der                Plaza de Espana von 1929. Was für ein! Gebäude. Ein Sammelsurium aller spanischen Stilelemente vereint in einem eleganten Halbkreis.Plaza de Espana Die an den Bau gesetzten bunten Kachelbänke sind den geschichtlichen Höhepunkten jeder spanischen Provinz gewidmet.bunte KachelbänkeRegion Cadiz                                                                    Für das Fotoshooting hat Ingeburg sich für die Provinz Cadiz entschieden.Kutschen und Brücken Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, sodass die Aufnahmen etwas farblos wirken.                                                 Das Nachmittagsprogramm hatte für uns unterschiedliche Schwerpunkte. Ingeburg entschied sich für die größte gotische Kathedrale der Welt! Die Kathedrale Santa Maria.Catedral Santa Maria  Im Inneren wird man von den Kunstschätzen schier erschlagen. Sie zu beschreiben wäre heller Wahnsinn und würde diesen Blog sprengen und euch wahrscheinlich auch :-). Neben zahlreicher Kapellen gehört sicherlich der Hauptalter und der Sarkophag mit den sterblichen Überresten des Entdeckers Christoph Kolumbus zu den Höhepunkten.                    HauptaltarMausoleum Kolumbus    Das Innere der Kathedrale  Den Glockenturm „La Giralda“ kann man über Rampen bis zur maurischen Plattform emporsteigen. Schöner Blick von oben auf den Orangenhof.Orangenhof                                                             Stefans Nachmittagsschwerpunkt war da etwas „übersichlicher“.  Er entschied sich für die kultige Tapabar „Los Carocoles“. Eine freundliche Wirtsfamilie in der dritten Generation betreibt dieses Lokal.      Los Caracoles                          Die namensgebenden Schnecken sind ein Geheimrezept und waren wirklich sehr lecker – für Stefan!    leckere Schnecken    Danach eroberten wir! das Altstadtviertel Santa Cruz. Ein „genüsslicher“ Spaziergang durch enge gewundene Gassen, vorbei an flüsternden kleinen Brunnen, zierlichen Plätzen, duftenden Orangenbäumen und Innenhöfen, die in Blumenmeeren ertrinken.HinterhofTorre del Oro    Eine recht neue Landmarke der Stadt ist das spektakuläre Metropol Parasol. Von den Einheimischen die „Las Setas“, die Pilze, genannt. Eine aus 3.500 Kieferholzelementen zusammmengesetzte Konstruktion des deutschen Architekten Hermann. Eröffnung des Holzgebildes war 2011 nach 6jähriger Bauzeit. Sie dient als Aussichtsplattform und Markthalle.Metropol Parasol                                                             Nach diesen „anstrengenden“ Tagen relaxen wir noch eine Woche am Strand von Isla Cristina, nahe der portugisischen Grenze. Neues gibt es dann aus Portugal.Wir

„Küste des Lichts“ – Costa de la Luz

Für uns die schönste Küste Spaniens, da sie noch am ehesten von den Auswüchsen touristischer Bautätigkeit verschont geblieben ist. Von Tarifa aus geht es direkt zum           Cabo de Trafalgar. Im Jahre 1805 Schauplatz der berühmten Seeschlacht zwischen England und der spanisch-französischen Flotte. Hier, wo Lord Nelson sein Leben ließ, kämpfen jetzt Windsurfer und Kiter mit dem Wind.Kap von Trafalgar                                                                     Als Strandwanderer wurden wir hier schön paniert.Sandsturm  Kiterschwachpunkt: Sand in den AugenKiter   tolle Sprünge in luftige Höhen

In El Puerto de Santa Maria ging es erheblich beschaulicher zu. Stierkampfarena                                                               Hier die größte und eine der bedeutendsten Stierkampfarenen des Landes. Sie bietet Platz für 14.000 Zuschauer. Erheblich weniger Platz bietet die urige Botega nebenan.urige Bodega                                                    Besonders das „Ufer der Meeresfrüchte“ , eine Straße parallel zum Fluß Guadalete, lädt zum schlemmen ein. Es gibt dutzende von Lokalen, in denen Fisch und Meeresfrüchte serviert werden. Besonders beliebte Adresse ist das  „Romerijo“ an der Ribera del Marisco mit zwei unterschiedlichen Räumlichkeiten. Auf der einen Seite liegt das „Freidor“ mit frittierter Ware auf der anderen Seite das teurere „Cocedero“ mit erlesener Gamba – Auswahl. In beiden lassen sich die Köstlichkeiten an der Theke nach Gewicht auswählen, in einer Papiertüte packen und an einem Platz seiner Wahl verzehren.                                    kleine GambaauswahlEntenmuscheln   Entenmuscheln ( re. Bild) sind übrigens eine Ordnung der Krebstiere innerhalb der Teilklasse Rankenfüßer. Klingt schlimmer als sie schmecken :-). Man dreht den lederartigen, braunen Stil ab und ißt den darin vorhandenen Muskel. Ingeburg brauchte doch einigen Zuspruch bis sie probiert hat. Kommentar: lecker!                                        Wir hatten das große Glück ausgerechnet an dem Karneval-Wochenende in Cadiz zu sein. Spanienweit der berühmteste Karneval mit über 100.000 Leuten und Live-Fernsehübertragungen. Spezialität sind hier Spottgesänge von Gruppen ab 3 bis 50 Leuten, die in freundschaftlicher Konkurrenz zueinander stehen.Kathedrale von CadizKarneval      Besonders erfreulich sind die hiesigen Straßen-Snaks! Austern, Meeresschnecken, Minikrappen oder Seeigel.        Straßenimbiss                 Wo findet man schon auf der Straße zwischen Luftschlangen und Konfetti leergelutschte Seeigelschalen? Nur hier!!!!                                                                                                  Im Hafen und am Rande der Altstadt ist es dagegen schön ruhig und besinnlich.Castillo Santa CatalinaPark in Cadiz                                                              Den turbolentenTag beenden wir in der Taberna La Manzallina. Hier werden diverse Sherrysorten ausschließlich aus Holzfässern gezapft. Taberna La Manzanilla                                                                Tim und Struppi waren wohl schon vor uns da :-).Comic

Tarifa

Auf dem kurvigen Weg aus den Bergen Andalusiens in Richtung Küste sieht man am Straßenrand oft dieses Schild. Als alter Verkehrsexperte weiß man natürlich, dass hier an das sichere Verkehrsverhalten der Motorradfahrer appelliert wird. Gesehen haben wir keinen einzigen Zweiradfahrer, aber vielleicht unser Heck ?Verkehrssicherheit      Kommt man um die „Ecke“ bei Algeciras, dann sieht man hinter der legendären Straße von Gibraltar  –  Afrika!Afrika                                                            Diese Powerfähre bringt einen in 35 Minuten von Tarifa nach Tanger in Marokko.Powerfähre                                                             Tarifa –  die südlichste Stadt des europäischen Festlandes.                                              Von hier bis Afrika sind es:      Wegweiser nach Afrika                    Das Städtchen hat nicht viel zu bieten, dafür einen schier unendlichen Strand                   und viel Wind!Tarifa  Als aktiver Windsurfer hat es Stefan nie bis hierher geschafft. Von Bremen nach Tarifa sind es schlappe 2.700 km! Das war einfach zu viel für 14 Tage Surfurlaub. Jetzt ist er hier und surft nicht mehr :-(.Windsurfer und Kiter  Zugucken macht aber auch Spaß, besonders die Surfmobile sind immer noch exotisch. Der amerikanische Schulbus hätte wohl auch nicht gedacht, dass er mal so endet :-).Surfmobil                                                                Wir stehen natürlich auf dem südlichsten Campingplatz Europas !!! ( Camping Rio Jara) und genießen die hübsche Aussicht auf die Nachbarin 🙂 .          Meerjungfrau