Letzte Station – Südwestwales

Unser letztes Ziel in Wales ist die Gower – Halbinsel. Schmale Straßen führen uns zur Rhossili Bay, die mit ihrem schönen Strand und Küstenwanderweg regelmäßig zum           “ Picnic Spot“ Großbritanniens gewählt wird. Vor dem südlichen Ende der Bucht liegt ein schmaler, felsiger Inselrücken – Worms Head.Worms Head Ein letzter schöner Trail an der steilen Westküste Britanniens. Nicht nur für schwindelfreie Wanderer zu empfehlen :-).Coast Path                                                               Auf dem direkten Weg (480 km) geht es dann zum Verschiffungshafen Dover.Hafen Dover  Den einzigen Schaden den unser Wohnmobil nach fast drei Monaten britischer Schmalspurstraßen mit Linksverkehr davongetragen hat:  das Blinkerglas im linken Außenspiegel.   einziger Schaden   Wir denken, das ist ein gutes Ergebnis.Klippen von Dover „See you again!“                                    So, liebe Blogfans, das war unser Reisebericht Nordbritannien. Den Rest des Jahres werden wir in deutschen Gefilden verbringen und so manchen von Euch sehen bzw. besuchen. Die Planung für nächstes Jahr läuft, steht aber noch nicht fest. Laßt euch überraschen! Bleibt gesund und auf bald – eure „Moellers on Tour“.

Wales – die Mitte und der Süden

Die schöne Promenade des Seebades Aberystwyth zieht sich eingerahmt von Hügeln  entlang der Cardigan Bay.Aberystwyth                    Eine Attraktion für sich: die Jugendstilfassade des Varsity-Pubs.Varsity- Pub   Entlang der Küste findet man immer wieder schnuckelige Hafenstädtchen mit ihren knallbunten Häusern: hier Aberaeron .Aberaeron Warten auf die Flut.                            Starke Westwinde. 16.42 Uhr an der Hafenmohle von Aberaeron.die Frisur sitzt  Die Frisur sitzt!                                     St. David`s – religiöses und spirituelles Zentrum; denn Saint David ist der Schutzheilige von Wales.St. Davids Cathedral                                    Besonders schön sind die Wanderungen auf dem Küstenpfad des Pembrokeshire Coast National Park.Küste vom Coast National Park    Was wir mit Sicherheit vermissen werden ist die herrliche Luft – eine würzige Mischung aus Gras, Wildblumen, Seetang und Meeressalz. Da möchte die Wanderpause gar nicht enden.Küstenwanderung                                                                  In den Buchten findet man auch idyllische Minihäfen für Freizeit-Skipper.Hafen bei St. David`s  Tenby mutet an wie ein bezauberndes Dorf auf Korsika oder in der Cinque-Terre. Der Golfstrom machts möglich!  TenbyStrand von Tenby  South Beach

Wales – der Norden Teil 2

Zurück an der nordwalisischen Küste trifft man auf Conwy.  Auch hier gibt es wieder eine Rundum -StadtmauerStadtmauer ConwyStadtmauertor mit sehr schmalen Tordurchfahrten. Rechts und links von unseren Außenspiegeln waren nur noch wenige Zentimeter! Wie sollte es auch anders sein, am Ende einer Stadtmauer hängt ein „Castle“.Conwy Castle                                                    Sehr schöner Ausblick von der Burg auf den Hafen und die Promenade.Conwy Hier steht auch das kleinste Haus von Großbritannien. 180 cm breit, also schmaler als unser Womo!Das kleinste Haus                                                                                                Der längste Ortsnamen im Vereinigten Königreich ist dieser hier:Bahnhof von Heißt übersetzt: „St. Marys Kirche am Teich mit dem weißen Haselbusch über dem Strudel und bei St. Tysilios Kirche in der Nähe der roten Höhle“. Zugegeben, die meisten Reisenden planen hier nur einen Zwischenstopp ein, um das Bahnhofsschild zu fotografieren. Leider hat unser Navi „Steffie“ sich geweigert den Ort auszusprechen :-(.                                                                                                               Die längste Schmalspurbahn in Großbritannien, die Welsh Highland Railway, führt von Porthmadog Porthmadog nach Caernarfon.Caernarfon Castle Eine einhundertjährige DampflokomotiveUnsere Lok ratterte, zischte und quitschte uns durch die malerischen Berglandschaften der nördlichen Snowdonia. Nur aufzuhalten durch historischen Gegenverkehr!historischer Gegenverkehr                      In der Nähe von Porthmadog radelten wir bei Ebbe auf dem festen Sandstrand. Radtour PorthmadogHöhlenradtour Sackgasse bei Flut!

Wales – der Norden Teil 1

Durch den leider verregneten Lake District im Nordosten von EnglandGrasmere fahren wir direkt zur „Perle“ an der Grenze zu Wales: Chester. Die Stadt hat eine faszinierende mittelalterliche Innenstadt Innenstadt Chester mit reich verzierten Fachwerkfassaden.Fachwerk vom Feinsten Chester Rows am High Cross            Den besten Überblick bekommt man auf der 3 km langen historischen Stadtmauer. Besonders fotogen ist das East Gate mit dem Uhrenturm. Uhrturm Chester ist übrigens der Geburtsort einer sehr bekannten Persönlichkeit. Na, welche könnte das sein? Richtig, ganz einfach! Es ist die Oma von John Lennon :-).                        Unser erster Besuch in Wales gilt dem touristischen Kleinod Llangollen, romantisch im Tal des Dee-Flusses gelegen. Von unserem Stellplatz auf der Farm von Michael fahren wir mit der Bahn in den Ort. Der persönliche Kontakt beim Fahrkartenkauf ist hier Pflicht!Bahnhof Llangollen                                                               Der „freundliche“ Zug ist super pünktlich.der freundliche Zug Plas Newydd – in dem recht skurrilen Haus lebten Ende des 18. Jahrhunderte zwei lesbische, aristokratische Damen.Plas Newydd           In der Corn Mill direkt am Fluss kann man sich dann beim Guinness vom anstrengenden Tag erholen.Corn Mill                                           Den Rückweg machen wir dann doch zu Fuß, immer noch schneller als sich auf dem Llangollen Kanal ziehen zu lassen. Llangollen -Kanal   Unsere Nummer 1 in Sachen Gärten: der Bodnant Garden .Bodnant Garden 1  Die 32 Hektar große Gartenanlage in wunderschöner Lage oberhalb des Conwy-Flusses explodiert geradezu vor Lebenskraft.Bodnant Garden 2                                                                Die abwechlungsreiche Gestaltung und die riesige Sammlung von Pflanzen aus aller Welt machen Bodnant zu einem der schönsten Gärten im Land.Bodnant Garden 3Bodnant Garden 4

Bye, bye Scotland

Sonniger Abschied von den Äußeren HebridenHebridenbucht und erfreulicher Empfang auf den Inneren Hebriden. Sonnenuntergang auf der Insel Skye.Sunset Skye Jeder der die Insel umrundet, landet beim eindrucksvollen Naturphänomen „Kilt Rock“ !Kilt Rock                80 m abstürzender Basaltfels, wie Orgelpfeifen und mit ein wenig Fantasie ähnelt der Felsen einem gefalteten Kilt!   gefalteter Kilt                  Na ja, wir haben ja alle Fantasie ohne Ende :-).                                                                       Der “ Hafen des Königs“ : Portree.Portree Fischerhäuschen mit ihren bunten Fassaden reihen sich im Halbkreis um eine malerische Bucht. Dann war es vorbei mit Sonnenschein – ein Sturmtief bescherte uns zwei unruhige Nächte und sehr eingeschränkte Ausflugsmöglichkeiten. Auf dem Weg zum Festland stoppen wir nur kurz am „ Dunvegan CastleDunvegan Castle     und in Carbost probieren wir einen der “ Classic Malts“ in der Talisker Destillery. Schmeckte uns ausgesprochen gut.       Vielleicht lag es auch am Wetter 🙂 Talisker Destille          Zugegeben, der torfige Nachgeschmack ist nicht jedermanns Sache.                              Laut Reiseführer unbedingt lohnenswert: ein Besuch der mächtigen Trutzburg “ Eilean Donan“. Bester Fototermin ist bei tief stehenden Sonne! Na super!Castle Eilean Donan im Regen Wir sind noch nicht einmal ausgestiegen! Nach fast 300 km Fahrt in Richtung Süden hatte uns die Sonne wieder. Genau zum rechten Zeitpunkt für das prächtige “ Culzean Castle„.Culzean Castle( ausgesprochen: “ Kalle-an Kasl“ )  Während man draußen die Ruhe und Beschaulichkeit der Gärten genießen kann, wird man im Eingangsbereich von Waffen geradezu erschlagen.Kunst mit Waffen Am Ende der Rundgänge liegt oftmals der interessante Küchenbereich. Hier wird man dann von Kochtöpfen erschlagen :-).Topfparade                                                               Für Hobbygriller besonders von Interesse ist die Bratanlage mit Gebläse!Bratanlage mit Gebläse  Mit dieser Bratenspießanlage konnte man Fleisch von allen Seiten braten. Sie wurde durch die Hitze des Feuers angetrieben und rotierte dabei eine am Fleischspieß befestigte Kette. Je heißer das Feuer, umso schneller drehte sich das Fleisch auf dem Spieß. Faszinierend! Für Fleischesser :-).

Die Äußeren Hebriden

Vom Festland geht es 2 Stunden mit der Fähre von Ullapool Ullapool                                                            nach Stornoway auf Lewis, der größten Insel der Äußeren Hebriden. Unglaublich mit was für „Zugfahrzeugen“ mancher Deutscher hier unterwegs ist :-).Zugfahrzeug Poleposition bei der Ankunft in Stornoway. Wenn unser Womo jetzt nicht anspringt, müssen alle an Bord bleiben.Fähre Ullapool-Stornoway Die wenigen Sehenswürdigkeiten der Insel lassen sich an einem Tag „abarbeiten“. Die Blackhouses von Garenin und Arnol.Blackhouses „Du mögest auf lange leben mit Rauch aus deinem Haus! “ Um 1830 wärmten sich die Familien an kalten Wintertagen mit innenliegenden Torffeuern. Nach der Besichtigung riecht man dann aber auch entsprechend. Hier ein letztes Bild von “ Standing Stones“.Standing Stones   Was die Hebriden aber wirklich ausmacht ist die Landschaft. Neben endlosen Mooren und zerklüfteten Felsen findet man kilometerlange Sandstrände und Buchten, die bei Ebbe komplett leerlaufen.Hebridenbuchten                                                               Gewöhnungsbedürftige Verkehrsschilder!  Otter crossing                 Besonders gefällt uns hier das schier unendliche Vertrauen in die Mitmenschen. In dem kleinen Hafen von Miavaig wird für frische Jakobsmuscheln und Krabbenscheren geworben .Jakobsmuschelbude                                        Keiner da! Einfach reingehen, den Kühlschrank öffnen, aussuchen was man will, Geld in eine Box werfen. Wechselgeld liegt im Porzellanhuhn! Krabbenscheren             Solche Läden lieben wir. Wir waren natürlich zweimal da – auf dem Hin- und auf dem Rückweg, zumal die “ Scallops und Crabs“ excellent schmeckten. Wenn dann noch das Wetter stimmt, will man gar nicht mehr weg. Hier stehen wir übrigens nicht an einer Karibikküste!Karibik                                               Unsere Inselaktivitäten beschränken sich auf mehrstündige KüstenwanderungenKüstenwanderung  zu herrlichen TraumsträndenTraumstrand oder aber wir verausgaben uns auf den schwierigen Golfkursen mitten in den Dünen.Golf auf den HebridenBunkerarbeit Harte Arbeit im Sandbunker.               Keine Sorge, wir werden es nicht übertreiben, denn schließlich gehören wir ja schon zu dieser Gruppe :-).Seniorenfreundlich