Die Lofoten – Teil 3

Die Fahrt zur äußeren Insel der Inselkette ist wieder ein Traum. Das Dorf mit dem kürzesten Ortsnamen der Welt A ( ausgesprochen wie ein offenes O )  im Süden von Moskenesoy steht mit seinen farbenfrohen Fischerhäusern unter Denkmalschutz.      der Hafen von A                   Hier kann man  übrigens auch die angeblich besten Zimtschnecken Norwegens probieren. Ein Bild davon ersparen wir euch. Ohne Kaffee kriegt man diese Schnecken nämlich nicht durch den Hals.                                                                                          Ein Bilderbuchmotiv bietet auch die Kulisse rund um das Dorf Reine.bei ReineZufahrt Hamnoya nach Reine                                                             Fischernte                                                                 Bis Ende Juni wird der Stockfisch “ abgeerntet “ sein !                                                   Ein Lacher ist die Parkplatzordnung für Wohnmobile auf dem Stellplatz :-).Parkordnung Wohnmobile                                                           Nusfjord  ist wohl der meistfotografierte Lofotenort – malerischer geht es wirklich nicht.Nusfjord Mit seinem Ensemble roter Rorbuer wird die Atmosphäre eines ursprünglichen Fischerortes bewahrt  und zählt deshalb auch zum UNESCO- Weltkulturerbe. Und dann gibt es auch noch lecker Fisch :-).Ich liebe Fisch  schöner Berg Schöner Berg :-). Die Fotomotive wollen einfach kein Ende nehmen. Nach 10 Tagen verlassen wir nun die Lofoten in Richtung der nächsten Inselgruppe – die Vestaralen.

Die Lofoten – Teil 2

An unserem letzten Abend in Svolvaer gönnen wir uns ein Essen im Restaurant Kjokkenet mit traditionellen Speisen. Hier wollen wir einmal gut zubereiteten Stockfisch probieren.Stockfisch Es schmeckte uns wirklich gut. Zugegeben, wer Probleme mit fischigem Gechmack hat, der sollte vielleicht etwas anderes wählen :-). Auf dem Weg zum Wohnmobil tauchte die „Abendsonne“ den Hafen in warme Farben.Svolvaer Abendstimmung                                                                Eine typische Fischersiedlung der Lofoten ist sicherlich Henningsvaer .Henningsvaer  Der 500-Einwohnerort-Ort liegt auf mehreren Inseln, die mit Brücken verbunden sind. Die impossante Bergkulisse verleiht dem Ort ein besonderes Flair. Hinter den Kulissen wurde und wird aber immer noch hart geschuftet.Skizze Henningsvaer                         Besonders bei schönem Wetter kann man auf den Lofoten herrlich  „spazieren fahren“. Nach jeder Kurve überraschen neue Ausblicke und Vergleiche mit  Kanada drängen sich auf.Lofoteneindrücke                                                   Auch auf der nächsten Lofoteninsel Vestvagoya lohnen sich Abstecher auf kleinen Stichstraßen zur Küste. Schöne Küstenwanderwege verschaffen einem herrliche Aussichten auf das Meer und die urwüchsige Lofotenlandschaft.WanderwegKunst am Meer Kunst am MeerEggum Eggum bei tief stehender Sonne. Die haben wir jetzt übrigens nur noch. Mittsommernacht war gerade und die Sonne geht einfach nicht mehr unter. Wir verlieren jetzt völlig unser Zeitgefühl. Wetterapps sagen  18 Stunden Sonne voraus und die Solarzellen laden, oh Freude,  rund um die Uhr!Mittsommernacht Dieses Foto entstand um 24.00 Uhr!   Bei Steinfjorden trifft man auf eine traumhafte Badebucht mit eiskaltem Wasser !TraumbuchtAm Strand Wanderfrau           Deshalb gibt es nur Wanderbilder und keine Badebilder :-).

Die Lofoten – Teil 1

Noch auf dem Festlandweg wollen wir ein paar Sehenswürdigkeiten mitnehmen!        Vor Narvik von der E6 in Richtung Nordwest abbiegen, die Fähre bei Drag nehmen und dann sieht man ihn: den Stetind !  Einen unglaublich beeindruckenden Granit-Obelisk – Norwegens Nationalberg.Stetind Ihr seht, dass wir nichts gesehen haben. Das Wetter hat dieses mal leider nicht mitgespielt.                                              Dafür war Verlass auf unsere Elche. Fünf an diesem Tag!   drei Elche   Hier drei Tiere auf einmal. In allen unseren Skandinavienurlauben, Kanada und USA haben wir zusammen nicht so viele Elche gesehen. Endlich, nach vielen, spektakulären Brücken und unzähligen dunklen, langen Tunneln, sind wir auf unseren geliebten Lofoten ( übersetzt: Luchspfote ). Erster Stopp ist in Svolvaer . Die größte Ortschaft auf den Lofoten mit 4300 Einwohnern ist kulturelles und wirtschaftliches Zentrum.  Wir stehen im Hafen und haben nur „Gegenverkehr “ mit Schiffen der Hurtigrute.Hurtigrute  Svolvaer    Hier sieht man, was die Lofoten so interessant macht, die Kontraste. Farbenfrohe Fischerhäuser schmiegen sich im Windschatten an die fast schon bedrohlich wirkenden Steilwände. Und obwohl die 300 km nördlich des Polarkreises gelegene 1227 km2 große Inselwelt – dem Golfstrom sei Dank – mit für diese Breitengrade extrem milden Klima aufwarten kann. Dafür gibt es hier Wetterumschwünge und – kapriolen wie kaum irgendwo in Norwegen.traumhafte Ausblicke                                                        Jeden  Winter kommt der Dorsch/Kabeljau von der Barentsee zum Laichen auf die Lofoten und ist seit über 5000 Jahren die Lebensgrundlage für die hier lebenden Menschen. Besonders im März und April werden enorme  Mengen Fisch gefangen und zum Trocknen auf Gerüste gehängt. Stockfisch       Das Lofoten-Winterklima – starke Winde bei geringer Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über dem Nullpunkt – ist ideal für die zwei bis drei Monate lange Mumifizierung, bei der die Fische 70% ihres Gewichtes, aber keine Nährstoffe und kaum Vitamine verlieren. Dorschkopf           Im Laufe des Juni (also jetzt) werden die Fische abgenommen, nach acht verschiedenen Qualitätsstufen sortiert und in viele Länder auf der ganzen Welt exportiert. Der größte Kunde ist übrigens Italien. Der Stoccafisso norvegese gilt dort als Leckerbissen. Der Fisch wird sieben Tage lang gewässert, entgrätet, in einem Zwiebel-Knoblauch-Weißwein-Sud gedünstet, dann mit Milch und Parmesan angereichert und mit Anchovis verkocht. Also ein einfaches Gericht, ideal für alle Wohnmobilisten :-).

Weiter in Richtung Norden

Vorher machten wir noch einen kleinen Abstecher an die zerklüftete Schärenküste. Sie ist das Ziel vieler Angler und deren Gastfreundschaft haben wir schon vor 13 Jahren genossen. Vom rechten Nachbarn gab es frische Dorschfilets und vom linken Angelnachbarn einen fangfrischen Rotbarsch.Fischnachschub Da freut sich der Griller :-).                      Immer wieder tauchen diese bekannten Warnschilder auf:Elchwarnung  Man sollte sie doch ernst nehmen!Elch Dieses Prachtstück von Elch stand direkt an der Straße und betrachtete uns neugierig. Auf dem Rückweg begrüßte uns sein jüngerer Bruder.        Seit wir in Norwegen sind, haben wir nur noch sogenannte “ Weiße Nächte“, d.h. die Sonne sinkt nicht mehr ganz. Bei diesem Dämmerungszustand kann man im Freien die ganze Nacht noch ohne künstliches Licht lesen.                                                            Sehr praktisch, wenn man nicht schlafen will.                                       zu hell Da hilft nur eins: Schlafmaske.                Dieser Torbogen markiert den Übergang nach Nordnorwegen.Torbogen Nordnorwegen       An der E6 gibt es herrliche Stellplätze an denen man rasten oder wie wir, grillen und Lagerfeuer machen kann.Stellplatz an der E6Mirrorlake  Wir taufen dich “ Mirrorlake“ !           Eine schöne Ortschaft im Nordland ist Mosjoen. Historische Holzhäuser auf Stelzen bilden die Altstadt am Fluß.Mosjoen    Fahrradständer Hier hängen die Fahrräder noch liebevoll an der Hauswand. Der bekannteste Breitengrad schlechthin: 66 o 33`N Artic Circle  Das Polarkreiszentrum wurde 1990 erbaut  und ist mit dem Marker des Polarkreises natürlich das beliebteste Fotomotiv. Marker Polarkreis                                                     „Schnell, da ist gerade wieder ein Bus gekommen! „

Trondheim

Kurz vor Trondheim auf der Europastraße 6 hat unser Womo Geburtstag:   Geburtstag Grete  am 9. Juni 2017                       Trondheim – moderne Stadt mit historischem Charme, geschäftig und doch wunderbar entspannt. Der Nidarusdom ist eines der bedeutendsten und beeindruckendsten Bauwerke des ganzen Landes.   Nidaros-Dom         Rückseite Dom                                                       Besonders schön kann man entlang der alten Speicherhäuser am Fluss schlendern. P1080682                                                               Ein Höhepunkt ist sicherlich die historische Bybrua, die Stadtbrücke aus dem Jahr 1861 mit ihren geschnitzten und rot gestrichenen Torbögen.P1080685                                                             Im größten Holzhaus von ganz Norwegen, dem Stiftsgarden, gibt es sage und schreibe 140 Räume auf 3000 m2 .Stiftsgarden Kanaldeckel                                                          Sogar die Kanaldeckel wirken historisch :-).                                                            Auffallend ist, wie überall in Norwegen, der vermehrte Einsatz von Elektrofahrzeugen.   Tesla-Taxi    Tesla als Taxi !                        

Auf dem Weg nach Trondheim

Vom Geirangerfjord geht es auf der “ Goldenen Route“ über den Adlerweg und Trollstigen nach Andalnes. Eine erlebnisreiche Fahrt ! Elf enge, aber gut befahrbare Kehren des Adlerweges führen auf das 700 Meter hohe Fjell und wieder hinab zum Fjord, wo man Eidsdal erreicht. Der Ort ist Norwegens nördlichster Obstgarten, hier gedeihen noch Aprikosen! Dann mit der Fähre übersetzen und weiter zum Trollstigen. Die elf Kilometer lange Straße entlang der knapp 1800 m steilen Felswand, der Trollstigveien, zählt wohl zu den berühmtesten der Welt.P1080627 Eine gewisse Erleichterung erfasst jeden Autofahrer, wenn er die elf Haarnadelkurven mit 12 % Steigung/ Gefälle, zwei Wasserfällen und zahllosen Abgründen überstanden hat.P1080637                                                             Auf dem 850 Meter hohen Pass hat man eine herrliche Aussicht, die das Herz eines jeden Fotofans höher schlagen lässt.  P1080633    Wieder unten, fahren wir durch das Romsdal (Rv 63) in Richtung Dombas. Traumhafte Landschaft entlang der wilden Rauma P1080655und wirklich unzähligen Wasserfällen.  P1080647

Geirangerfjord

Aufgrund der Schneeschmelze werden liebliche Gebirgsbäche zu reißenden Sturzfluten. Schneeschmelze                                Herrliche Wanderwege führen zu tosenden Wasserfällen und Stromschnellen.WandersmannRentenbescheid                Hatte am Tag zuvor meinen Rentenbescheid bekommen :-).                                        Die Strecke von Otta in Richtung Geirangerfjord ( Rv 15 und 63) gehören für uns zu den schönsten Routen, die wir in Europa kennen. Abwechslungsreich mit spektakulären Aussichten. Auf 900 Meter haben wir noch satte 6 Grad und wir haben den 4. Juni!6 Grad auf 900 Meter    Der Abzweig zur 63 war letzte Woche noch wegen Lawinengefahr gesperrt. Da hatten wir ja richtig Glück. Nur zu blöd, dass wir unsere Schneeschuhe nicht mitgenommen haben.Schneeschuhwandern                                                           Und da ist unser Ziel: der Geirangerfjord. UNESCO Weltkulturerbe und mittlerweile Anlaufpunkt von jährlich weit über 100 Kreuzfahrtschiffen. Bereits im Jahr 1869 steuerte der erste Vergnügungsdampfer in den Fjord.   Geirangerfjord Unser Campingplatz liegt etwas außerhalb und man kann den ganzen Tag das ein- und ausschiffen tausender Passagiere beobachten.Stellplatz Geiranger Der Ort mit Souvenir – und Kitschgeschäften erstickt am Tag regelrecht im Massentourismus. Erst ab 18.00 Uhr, wenn die ersten Schiffe den Fjord verlassen, kehrt wieder Ruhe und Beschaulichkeit ein. Das Einzige, was wirklich nervt, sind die Abgase der Schiffe. Bis zu 10 Stunden qualmen die Schornsteine vor sich hin. Bei Windstille liegt blauer Dunst über dem Fjord. Durchatmen „Durchatmen mit Genuss“ !?

Nord – Norwegen

Nach 9 Monaten Pause begrüßen wir alle unsere Blogfans. Ja, wir sind endlich wieder  “ ontour „. Da wir 2002 Süd-Norwegen und 2004 Mittel/Nord-Norwegen bereist haben, geht es diesmal direkt in Richtung Norden. Ein paar „Rosinen“ von damals picken wir uns aber auf dem Weg dorthin heraus und erleben dabei jedes mal eine kleine Zeitreise. Ein schöner Stopp ist immer Lillehammer. Wir stehen direkt an der olympischen Sprungschanze und entzünden sympolisch das Feuer.P1080515  Von oben gesehen – eine echte Mutprobe!P1080512                P1080513   Und so sahen echte “ Helden “ aus.                        Wie vor 13 Jahren – für uns einer der schönsten Campingplätze, die wir kennen – Donfosscamping –  direkt am wilden Fluß Otta gelegen.Campen am OttaDanfosscamping  Vier Tage Dauerrauschen ist angesagt. Kaffeeplatz    Da macht nicht nur Kaffee trinken richtig Spaß, sondern auch sonnen, grillen und Vino trinken……….