Süd – Schweden Teil 1

Ja, wir sind immer noch unterwegs. Im Inland und auf den Schnellstraßen in Richtung Süden ist es aber landschaftlich eher langweilig und unspektakulär. Sicherlich gibt es sehr schöne Stellen, aber für den Blog ungeeignet. Die Golfplätze sind immer noch toll und wir geben wirklich alles :-).                                       Golfer    Wir finden auch mal Golfbälle !          Die Camping – und Stellplätze liegen meistens an herrlichen Seen mit saftig grünen Wiesen.   Siljansee  Camping am Siljan-See.  Vermehrt sieht man jetzt Radwege und unsere bis dato ungenutzten E-Bikes kommen endlich zum Einsatz. Ein schöner Radweg führt uns am Seeufer entlang nach Leksand und seinem Museumsdorf.Museumsdorf in Leksand                  Nicht sehr spannend, aber eine willkommene Abwechslung.                                             Der Götakanal verbindet die beiden Binnenmeere Vänern und Vättern.                     Sjötorp an der Vänernküste liegt idylisch direkt am Kanal mit seinen Schleusen und kleinen Hafenbecken.Sjötorp                         Hier beginnt der mit 20 Schleusen gespickte Aufstieg vom knapp 44 m hohen Vänern zum 92 m hoch gelegenen See Viken bei Tatorp.  Wohnmobile können an vielen Gästehäfen entlang des Kanals stehen und die dortigen Anlagen nutzen. Stellplatz am Götakanal                                                      Einfach herrlich bei schönem Wetter relaxt den “ Verkehr“ zu beobachten. Götakanal Der Kanal wird fast durchgehend von Treidelwegen begleitet, die inzwischen als ideale Fahrradstrecke entdecktFahrradtour am Götakanal                                                           und mit zahlreichen Rastplätzen bestückt worden sind.Stärkung bei Radtour

Nord-Schweden

Jetzt lassen wir es langsamer angehen. Sechs Wochen haben wir Zeit, um die schwedische Küste entlangzufahren und möglichst viel zu golfen. Schweden ist unser Golfland schlechthin. Niedrige „Greenfees“, keine Fomalitäten ( Mitgliedschaft, Handicap oder Kleidung) und kostenlose Übernachtungsplätze für Wohnmobile direkt am Golfkurs. Wir golfen gleich auf der Grenze zwischen Finnland und Schweden in Tornio/ Haparanda. 5 Löcher in Finnland und 13 Löcher in Schweden bei finnischer Startzeit. ( + 1 Stunde zu Schweden)  Man schlägt also in Finnland ab und der Golfball kommt eine Stunde früher auf dem Grün in Schweden an!Golfen zwischen den LändernGrenzgänger So sehen echte Grenzgänger aus!        Vor weiteren Golffotos verschonen wir euch zukünftig. Nur über kleine Besonderheiten werden wir berichten. Beispielsweise die Tierliebe der Golfer betreffend.Ameisenstrasse                                                                                                Also hier bitte den Golfwagen über die Ameisenstrasse heben :-).                                 Entlang der Küste des Bottnischen Meerbusens finden sich auch Stätten des Weltkulturerbes. Dazu gehört die Kirchstadt von Gammelstad.Gammelstaden  Abstecher ins Inland führen immer wieder vorbei an diversen “ Forsen“  (Stromschnellen).Vormseleforsen Hier der Vormseleforsen.Hängebrücke                                                          Mardseleforsen – Ingeburgs Skepsis bei Hängebrücken ist ungebrochen :-).            Besonders schön war unser Schiffsausflug zur Insel Ulvön an der „Hohen Küste“.      Der kleine Ort Ulvöhamn liegt beschaulich in einer geschützten Bucht.Ulvöhamn Hier ist entschleunigen angesagt.       Die Verkehrsmittel reichen vom spartanischen TransportmopedMoped bis hin zum Rolls-Royce des Clowns.Clownauto  Man kann nur tiefenentspannt auf die Rückfahrt der Fähre warten. Spazierengehen, Kaffee trinken und Kuchen essen.  SteinuferCafeTischbaum        Hier baut man den Tisch um den Baum oder wächst der durch den Tisch? Nochmal in Ruhe darüber nachdenken.

Eine schöne, aber auch antrengende Tageswanderung gönnen wir uns im Skuleskogens Nationalpark. Ziel aller Wanderer ist die 7 Meter breite Schlucht             “ Slattdalsskrevan“ mit ihren 40 Meter hohen, senkrecht aufragenden Felswänden.SchluchtSteinschlag   Glück beim Steinschlag :-). Der Lohn des Aufstieges sind tolle Aussichten auf die Inselwelt der „Hohen Küste“ View                                                             und herrliche Rastplätze an Bergseen. Bergsee Hier begründete sich wohl auch die Begrifflichkeit “ über Stock und Stein“ gehen.Über Stock und Stein  Knöchel und Fußsohle danken es dir!                             Und darüber freut man sich schon fast.Wanderweg nach 6 Stunden Nach sechs Stunden wieder am Ausgangspunkt!