Queensland – Teil 2

Wir haben jetzt tagsüber regelmäßig 30 Grad und mehr; in der Nacht  „kühlt“ es ab auf ca. 22 Grad. Von Regen keine Spur. Unsere Körperchen müssen sich nun umstellen! Damit wir die Klimaanlage im Wohnmobil auch Abends nutzen können, fahren wir auf Campingplätze mit Stromanschluß. Die Preise liegen bei moderaten 25,– bis 30,– €. Geboten wird ein erfrischender Pool, Waschmaschinen, großzügige Sanitärgebäude und das Womo steht sozusagen im botanischen Garten.

Townsville ist eine schöne, tropische Stadt mit palmengesäumter Promenade. Einen Einblick in die vielfältige und faszinierende Unterwasserwelt ermöglicht das größte Aquarium ( Reef HQ) seiner Art mit 2,5 Millionen Liter Fassungsvermögen. Zudem ist es oben offen gehalten, sodass die Lebewesen den natürlichen Wettereinflüssen ausgesetzt sind.                                                Townsville Aquarium                                                         Etwa auf halbem Weg zwischen Townsville und Cairns liegen die weißen Strände um Mission Beach.                                                      Strandidylle                                                         Einsame Strände. Keine Menschenseele im Wasser. Deshalb!Krokowarnung                                                            Hier triftt man, mit etwas Glück, auch auf die seltenen Helmkasuare. VerkehrsschildHelmkasuare So einen Kasuar „über den Haufen zu fahren“, ist wohl das Schlimmste, was einem hier passieren kann. Wir sahen, Gott sei Dank, nur einen von hinten und seine Spuren am Sandstrand. Mission Beach Hier war Stefan mal ganz mutig – fast bis zu den Knien im Wasser! „Die Quallen kommen erst im November, da das Wasser jetzt noch zu kalt ist. Jetzt hat es nur 26 Grad ! Sie können also bedenkenlos baden gehen,“ so die nette Dame an der Campingrezeption. Mein Einwand, daß es ja nur noch eine Woche bis November sei und die Quallen wohl keinen Kalender haben, wurde nur still belächelt.                                                                                          Erste Hilfe  Essigflaschen zur ersten Hilfe hingen schon mal überall :-). Also blieben wir am Strand und genossen die milden, abendlichen Spaziergänge           Abendspaziergang      oder den erfrischenden Pool. Pool                                                                Von diesem Krokodil ging keine Gefahr aus!  Sicherheit im Pool                                                           Auch dieser nette Poolbesucher hatte nichts Böses im Sinne. Besuch am Pool                                                         Innisfail hat eine beachtliche Anzahl von wunderschönen Art-deco-Gebäuden. Innisfail   Grund hierfür ist ein Zyklon, der im Jahr 1918 verheerende Schäden anrichtete. Beim Wiederaufbau, dachte man modern und Art deco war gerade topaktuell. Ansonsten hat man hier die typische, liebenswerte Kleinstadtatmosphäre.                                       Kleinstadtaction                                                                Die Zuckerrohr- und Banananplantagen am Straßenrand werden jetzt weniger und teilweise führt die Straße direkt durch den Dschungel. Eine wahrhaft grüne Hölle!rechts und links der Straße                                                           Einen herrlichen Ort der Erfrischung fanden wir bei den Babinda  Boulders. Garantiert ohne streßiges Getier!                                       Babinda Boulder                                                      Abends kommt unsere Outdoorküche wieder zum Einsatz. Dieses Mal gab es “ Lamm an Süßkartoffel mit Zucchini“ :-).              Lamm                                                            Das Lamm ist hier in Australien ebenfalls von traumhafter Qualität!                                  CairnsCairns 2                                           Sehr touristisch. Cairns                                  Wir genießen ein „waterfront-lunch“ und besuchen den traumhaften botanischen Garten.                                                                                           Pflanze 2Pflanze 3Pflanze 4      Pflanze 1Panama Flame Tree Die Krönung: Panama Flame Tree     Der Highway in Richtung Port Douglas führt endlich mal direkt am Meer entlang.           Herrliche Ausblicke auf menschenleere, palmengesäumte Strände.Küstenstrecke nach Port Douglas

 

Queensland – Teil 1

Wir haben noch nie so starken Dauerregen erlebt, wie in dieser Zeit. Drei Tage hängen wir insgesamt in Bundaberg fest, denn nach dem Regen dauert es auch noch einen Tag bis die erste Straße zum Bruce Highway freigegeben wird.  Wir hatten daher genügend Zeit um intensiv die Bundaberg RumdestilleRumdestille                         und die Ginger Beer Brauerei Ginger Beer                zu besuchen und ausgiebige „tastings“ durchzuführen. Dann ging es ausgeruht und mit frischem Elan die Capricorn Coast hinauf. Am Ortseingang der „Cattle Capital“ Rockhampton steht eine prächtige Bullenstatue.Rockhampton  Hier dreht sich alles um das geliebte Rindvieh. In der Umgebung finden die größten Viehmärkte der südlichen Hemisphäre statt. Das Geschäft mit den Wiederkäuern ist sehr lukrativ und hat der Stadt viel Geld eingebracht. Die australischen Steaks sind übrigens phantastisch und sind geschmacklich kaum zu toppen. Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit zeigen uns, dass wir jetzt in der Tropenzone angekommen sind. Schier endlose Zuckerrohrfelder säumen den Highway.

Ein Abstecher zu den Capricorn Caves (Höhlensystem) führt uns auf einen einsamen Campingplatz im Nationalpark. Unsere Outdoorküche wird erstmalig eingeweiht ( Pasta mit Meeresfrüchten und dazu eine säurehaltiger Weißer aus Australien). Um alles was runterfällt kümmern sich die australischen Bürstentruthähne.Bürstentruthahn                                                            Oben im Baum lacht ein Kookaburra ( gehört zur Gattung der Eisvögel) .Lachender Hans Im Deutschen aufgrund seines charakteristischen Lautes auch als „lachender Hans “ bezeichnet. Die abendliche bzw. nächtliche Klangkulisse ist schon aufregend, zumal man oft nicht weiß, was sich dahinter verbirgt.                                                                                                            Am nächsten Tag führt uns eine einstündige „Cathedral Tour“ auf Holzstegen und Hängebrücken durch zehn zusammenhängende Höhlen. Capricorn Cave Besonders beeindruckend waren in einer Höhle die Geräusche von ca. 4000 Fledermäusen.Capricorn Cave 2 Die Musikdarbietung von “ Halleluja“ über ein ausgeklügeltes Höhlen-Soundsystem war aber auch nicht minder beeindruckend. Auf den Rastplätzen am Highway hängen bettelnde Vögel von den Dächern. Vogel Ok, ein Keks geht immer!   Keksfresser                                                               An der Whitsunday Coast treffen wir in Airlie Beach erstmalig auf das türkisfarbene Meer.Airlie Beach                                               Keiner badet im Meer! Alle nutzen die künstlich angelegte Badelagune.Badelagune   Der Grund: Salzwasserkrokodile und Quallen (Stinger) ! Warum neben dem Warnschild mit Essigflasche (zur Linderung bei Verbrennungen) ein Verleih für „Stand up paddling“ ist, erschließt sich uns nicht wirklich :-). Der Campingplatz ist wie ein botanischer Garten mit Tierwelt. Geweckt wurden wir um 5.30 Uhr von mehreren Sulfathaubenkakadus. Sulfathaubenkakadu                                                            Wer so einen hat, braucht keinen Wecker mehr! Frühstück im Tropenwald  Guten Morgen! Der Tag am Strand und seiner Promenade tut uns richtig gut und das abendliche Dinner an der Marina sowieso.Marina Airlie Beach

Der Besuch im Billabong Sanctuary ermöglicht uns schon mal einen tierischen Erstkontakt der besonderen Art. Stefans neue Freundin heißt Tinkerbelle und ist 4 Jahre alt!Stefans Koala  Kängurufütterung                                  Ingeburg füttert derweil lieber die hüpfende Spezies.                                               Andere australische Artgenossen sahen weniger friedvoll aus und eine Begegnung in freier Wildbahn sieht man da eher mit gemischten Gefühlen entgegen.KroksEmu Futter oder Leben! ( Emu)Helmkasuar                                                                                          Helmkasuar

So, genug für heute von der australischen Tierwelt.                                                       Wir gehen jetzt schlafen. Gute Nacht.Müde

 

Australien – Brisbane

Hallo Blogfans, hier sind wir wieder – wie versprochen! Ihr könnt uns dieses Mal auf unsere Reise durch Australien begleiten.   Welcome Brisbane

Wir sind von Hamburg ca. 6 Stunden bis Dubai geflogen, hatten dort 5 Stunden Aufenthalt, um danach noch 13 Stunden bis Brisbane zu fliegen. 8 Stunden sind wir jetzt der deutschen Zeit voraus und kämpfen noch etwas mit dem sogenannten „jetlag“. Unser Wohnmobil Typ Venturer ist eine ganze Nummer kleiner als unser heimisches Prachtstück; von der Qualität ganz zu schweigen. Die Mercedes-Basis ist super, nur der Aufbau……. :-(. Unser Camper Aber gut, wir haben es ja so gewollt und wir werden uns jetzt drei Monate lang entsprechend arrangieren müssen. Der erste Campingplatz in Brisbane liegt strategisch gut und wartet mit witzigen Wandmalereien auf. Herrentoilette

Die Pflanzen- und Tierwelt begeistert einen sofort. Abends fliegen dutzende von Flughunden über den Campingplatz und unbekannte Vögel sorgen für eine tropische Geräuschkulisse. Leider fängt es bei unserer Stadttour an zu regnen. Die Skyline von Brisbane ist trotzdem imposant Skyline Brisbane          und die Southbank am Ufer des Brisbane River ist ein einziger botanischer Garten mit Freizeitcharakter.botanischer Weg Statt eines echten Strands gibt es eine künstlich angelegte Badelagune.Southbank und Skyline                                                               Auf der River-Walk-Tour kann man entlang des Flußufers die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden.                                                                                                          Durch den botanischen GartenSouthbank             mit seltsamen VögelnWeißer Ibis                               ( Weißer Ibis) kommt man an die Eagle Street Pier.Alt triftt Neu Immer wieder entdeckt man die Integration von historischen Gebäuden mit modernen Hochhäusern, dies gilt selbst für Kathedralen, wie diese von St. Johns.St.Johns Cathedral                              Trotz Regen genießen wir Abends Ingeburgs Geburtstagsdinner in Form von gegrilltem “ Barramundi“ (australischer Barsch) mit Blick auf die beleuchtete Skyline.DinnertimeSkyline bei Nacht Wir verlassen das wunderschöne Brisbane in Richtung Norden und machen einen Abstecher nach Maryborough. Eine der schönsten und ältesten Städte in Queensland mit kolonialer Architektur. Hier wurde übrigens die Autorin P. L. Travers geboren, bekannt für ihre Geschichten der Mary Poppins.Mary Poppins Passend zum Schirm nimmt der Niederschlag leider immer mehr zu und wir freuen uns schon über jede kleine Regenpause.               In der Hervey Bay konnten wir die Pier von Urangan mit fast 1000 Meter Länge trocken entlangspazieren!Pier von Urangan                                  Danach war wieder “ Land unter“.Regen       Die Straßen zum Teil überspült und kaum noch befahrbar. Unsere Wattiefe liegt getestet bei mindestens 30cm! Wir sitzen jetzt fest in Bundaberg. Alle Wege aus der Stadt heraus sind mehrfach unterbrochen und unpassierbar. Heute Abend soll es aber, nach 4 Tagen Dauerregen, aufhören zu regnen. In Bundaberg ( „Bundy“) wird übrigens der beliebte gleichnamige Rum hergestellt. Wir denken, mit einem Besuch der Destille können wir unsere Zwangspause gut überbrücken :-).