Big, Bigger, Dubai

Dubai – die Stadt der Superlativen. Alles ist höher, länger, weiter, teurer, als sonst auf der Welt ! Zugegeben, die Wolkenkratzer sind wirklich eine eigene Liga. Besonders bei Nacht ist die Skyline sehr beeindruckend und wir genießen eine Schiffstour mit Dinner rund um die Marina. Die Architekten können sich hier richtig austoben und was an Licht- und Beleuchtungstechnik installiert wurde, ist der Wahnsinn.Dubai bei NachtSkyline bei NachtDubai bei Nacht 3Dubai bei Nacht 2 Aber auch am Tage, bei angenehmen 22 Grad Wintertemperatur, kommen wir aus dem Staunen nicht heraus.Marina bei TagBurj Khalifa Der Burj Khalifa ist mit 828 Meter Höhe das höchste Gebäude der Welt. In 55 Sekunden sausen wir in den 124. Stock und genießen aus 452 Metern Höhe die Aussicht. Man brauchte nur 5 Jahre um diesen gigantischen Turm zu bauen!  (von solchen Bauzeiten träumt Berlin :-))                                                         hoch hinausaus 452 Meter            Die Dubai Mall ist das größte Einkaufscenter der Stadt. Die Mall hat mehrere Ebenen und wir werden vom reichhaltigen Angebot regelrecht erschlagen. Ein riesiges Aquarium lockert die Konsumlandschaft auf und bietet eine willkommene Abwechslung.Dubai Mall 2Dubai Mall                Das Hotel Atlantis, The Palm, ist ein Megahotel mit 1593 Zimmern, wobei die Brückensuite mit 924 m2 für schlappe 25.000,– € pro Nacht zu mieten ist.  Eine echte Alternative für unseren nächsten Besuch. Hotel Atlantis Das bekannte Burj al Arab ( im Hintergrund) gehört ebenfalls zu den luxeriösesten und teuersten Hotels.Klein Venedig                                                               Für Stefan immer ein Muß – Besuch des Fischmarktes. Es erwartet uns eine riesige Halle mit einem Wahnsinnsangebot an Fisch und Krustentieren.Fischmarkt Dubai  Man nimmt einen Einkaufswagen, packt ihn voll und schiebt ihn zur Fish Cleaning Area! Hier wird der Fisch kostenlos gereinigt und filettiert. Alles penibel sauber.Fish Cleaning Area                                                             Der Besuch der Gewürz- , Tuch- und Goldmärkte würde wesentlich mehr Spaß machen, wenn man nicht permanent angequatscht und zum kaufen gedrängt würde.Stoffe      Gewürze          Auf einer sogenannten Abra (Holzboot) machen wir eine kleine Rundfahrt auf dem Dubai Creek. Der „kleine“ Seeverkehr wird mit traditionellen Dhaus abgewickelt.Dubai CreekSunset Dubai  Sunset vom Dach unseres Hotels.       Einen würdigen Abschluss bildete unsere Bootstour im Madinat Jumeirah Gondelfahrtund die sagenhafte Lasershow am Burj Khalifa.Laserschau 1Laserschau 2Laserschau 3 Dubai war für uns wirklich sehr beeindruckend und nach Australien nochmal ein Sahnehäubchen an Eindrücken. Jetzt werden wir das alles erst einmal verarbeiten.

Ende unserer Australienreise

Zurück in Brisbane treffen wir unseren guten „alten“ Freund Markus aus Köln, der von hier aus einen dreiwöchigen Urlaub startet. Alter Freund                                                             Wir haben tolles Wetter und schlendern gemeinsam durch das bunte Brisbane, geben Tipps, erzählen von alten Zeiten und landen im Irish Pub. Während wir unser Wohnmobil gestern abgegeben haben, hat er heute seine Übergabe.  Brisbane 3            Brisbane 2

Hier in Brisbane schließt sich nun der Kreis; unsere 14.500 km langen Runde durch Ost – und Zentralaustralien endet hier. Zugegeben, die ersten 6 Wochen mit 10.000 km waren anstrengend, vermittelten einem aber auch die unendliche Weite dieses riesigen Kontinents. Die Temperaturen waren für uns zum Teil extrem hoch und ohne Klimaanlage hätten wir wohl nicht „überlebt“ :-). Wir haben unglaublich viel in den drei Monaten gesehen und erlebt, besonders faszinierend war für uns die fremde Pflanzen- und Tierwelt. Unsere Köpfe sind voller Eindrücke und vieles muss noch verarbeitet werden, deswegen tut uns eine Pause in Deutschland sicherlich gut – auch bei kaltem Wetter :-). Auf unserem Rückflug machen wir noch einen dreitägigen Stopp in Dubai. Vielleicht gibt es von dort noch einen kurzen Blog. Mitte März fahren wir zum überwintern nach Portugal und im Mai melden wir uns wieder via Blog aus Nordportugal und Galizien.                                                                                                                        Bis dahin – wie immer – „habt euch wohl“  und denkt daran:Böses Tier

New South Wales – Teil 3

Gut 950 km liegen zwischen Sydney und Brisbane, der größte Teil der Strecke führt an der Küste entlang. Die Küstenregion zwischen beiden Metropolen gehört zu den meist bereisten in ganz Australien und dies gilt ganz besonders für die Zeit von Weihnachten, Sylvester bis etwa Mitte Januar. Hier gibt es strahlend weiße Strände an der Küste mit den besten Surfspots und grüne Nationalparks im hügeligen Hinterland. Wir bewegen uns im klassischen Urlaubsterrain, wo für jeden Geschmack etwas geboten wird.

Gut, im nachhinein würden wir zu dieser Zeit nicht mehr hier entlangreisen. Wir haben hier die ersten Staus in Australien erlebt, weil die ehemaligen Fischerorte die Blechkarawanen einfach nicht mehr aufnehmen konnten. Die Campingplätze sind brechend voll und die Preise haben sich verdoppelt. Einen Stellplatz mit Strom im Schatten liegend zu bekommen ist „wie ein Sechser im Lotto“, mit Blick auf das Meer und direktem Zugang zum Strand der „Jackpot“. Wir machen das Beste daraus und versuchen möglichst abseits der Touristenhochburgen die Küste zu genießen. Dazu gehört Nambucca Heads mit seiner Lagune und der buntbemalten Mole.Nambucca Heads                                                           Links der Campingplatz in perfekter Lage.bunte Mole                                                            Die Steine der Mole haben regelrechten Unterhaltungswert. Manche sind schon kleine Kunstwerke – wir hatten leider keine Farbe dabei, um uns zu verewigen.Familienstammbaum FamilienstammbaumLast man standing Surfers DreamJedes Jahr Manche kommen schon lange hierher –Grabstein                                                                                     manche bis zum Schluss. Dann wird aus dem Molenstein ein Grabstein.MosaikSchildkröte Impressionen!        KATY    Badebucht Unsere Badebucht!                             Die Temperaturen haben sich jetzt zwischen 27 und 30 Grad eingependelt und oft sorgen heftige Gewitter für die nötige Abkühlung.die Ruhe nach dem Sturm Ruhe nach dem Sturm!                        In Woolgoolga führt der Weg zum Strand quer durch einen kleinen Urwald. Dort begegnen wir der großen Gattung von Kängurus. Dieses kräftige Männchen hier ist „auf Augenhöhe“ und wir halten respektvoll Abstand.Kängurumann               Weissbrot                                                     Während diese Regenbogenloris mit Weißbrot zufriedenzustellen sind.                     Über die Orte Coffs Harbour und Yamba führt uns unser Weg nach Ballina am Mündungsgebiet des Richmond Rivers. Das Wahrzeichen der Ortschaft ist ein 9 Meter hoher und 35 to schwerer “ Big Prawn“.             Ballina Kurz vor einem Unwetter! Abendstimmung                                                      Danach wieder friedliche Abendstimmung.                                                                 Tweed Heads ist der nördlichste Ort von New South Wales, wobei die Grenze zu Coolangatta bereits auf dem Territorium des Bundesstaats Queensland liegt und schon zur sogenannten „Gold Coast“  zählt. Mit ihrer Hotelskyline erinnert sie uns an die spanische Küste. Goldcoast                          Geprägt sind beide Orte durch den fischreichen Tweed River, die ausgezeichneten  Surfstrände und natürlich durch die Touristenmassen.                                                  Wir haben das Glück, dass uns unser Campingnachbar „Greg“ zu einer Bootstour einlädt.Greg unser skipper                                                  Wir düsen über das Terranora Inlet zum Tweed River bis zur Mündung am North Head. festhalten                                                              Das Wasser ist kristallklar, ideal für Wassersportler und der Fischreichtum zieht natürlich hunderte von Anglern an. In den versteckten Seitenarmen des Inlets läßt sich aber auch vorzüglich wohnen.Terranora InletKaufinteresse                                                         Unsere Anfrage zu dieser Immobilie läuft noch :-). Hier läßt es sich wirklich gut leben!