Farö und der Nordwesten Gotlands

Wir fahren weiter entlang der Küste in Richtung Norden. Im Naturreservat Lergrav steht dieser schöne steinerne Bogen Namens: Lergravsviken.

Im Norden Gotlands gibt es noch eine Insel, nämlich Farö. Eine kostenlose! Fähre bringt uns über den Farösund und ein schwedischer Geheimtipp (jetzt nicht mehr) führt uns an den See Farnavik. Was für ein Idyll! Die Abendstimmung verführt zu den berühmten Sonnenuntergangsfotos :-).

Am nächsten Morgen gibt es Frühstück in exponierter Lage!

Gestärkt radeln wir dann zu den nördlichsten Raukefeldern bei Langhammershammaren. Ein Wort welches sich nur schwer einprägt :-). Die Rauken dagegen eher, hatten sie doch wieder Gesichter ohne Ende. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Oma mit Dutt, oder?

Endlich ein Gesicht das man kennt!

Unterwegs sieht man immer wieder liebevoll restaurierte Fischerdörfchen.

Bei aller Begeisterung für Gotlands Unberührtheit, der Mensch schafft es auch hier Wunden in die Natur zu schlagen, nämlich in Form von riesigen Kalksteinbrüchen und seinen dazugehörenden Fabriken. Hier fährt man möglichst schnell vorbei, zumal der Kalkstaub bei Wind höchst unangenehm ist.

Zurück zu den schönen Seiten der Insel. Im Nordwesten der Hauptinsel liegen einige Steilküsten mit herrlichen Wanderwegen entlang der Kante.

Bei Lickershamn gibt es nicht nur einen Badestrand, eine Räucherei und einen Stellplatz im Hafen, sondern auch einen Wanderweg zu einer Landzunge mit einem 12 m hohen Rauk, der im Volksmund “ Jungfrau “ genannt wird. Warum, war für uns nicht ersichtlich ?!

So sah die Jungfrau auf unserem Hinweg aus. Und so auf unserem Rückweg!

Keine Angst , nicht wegen uns. Ein junger Mann hatte wohl versucht die Jungfrau zu “ besteigen “ und war dabei abgestürzt. Eine klaffende Wunde am rechten Fuß machte diese Aktion notwendig.

So, jetzt schließt sich unser Gotland-Kreis. Wir sind wieder fast vor den Toren von Visby und haben noch knappe zwei Wochen Zeit bis uns die Fähre wieder nach Oskarshamn zurückbringt. Zeit genug nochmals die Rosinen des Südens anzufahren und ausgiebig zu golfen. Melden uns wieder vom schwedischen Festland.

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